Neusiedl zieht positive Event-Bilanz. Neusiedl war heuer erstmalig der Austragungsort für das Surf-Spektakel. Viele Besucher und tolle Wettkämpfe dankten es.

Von Thomas Steiger. Erstellt am 10. Mai 2017 (02:55)
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Mit atemberaubenden Sprüngen konnte der Weidener Lokalmatador Max Matissek diesmal nicht dienen. Er brach sich die große Zehe und konnte so in seiner Paradedisziplin, dem Freestyle-Bewerb, nicht um die Top-Plätze mitsurfen. Im Endklassement landete der „Localhero“ auf dem 17. Platz.
BVZ, Martin Reiter

Der Surf-Worldcup hat nichts von seiner magischen Anziehungskraft verloren. Während das erste Wochenende noch unter dem Wintereinbruch in ganz Österreich litt, zeigte das Surf-Spektakel am zweiten Wochenende, was es kann: Die Massen bewegen und begeistern.

Mit der Performance am vergangenen Samstag hat sich bestätigt, dass das neue Konzept mit der räumlichen Trennung von Tages- und Partyareal des Veranstalters bestens angenommen wird. Bei traumhaften Wetterbedingungen mit Sonne, blauem Himmel und warmen Temperaturen stürmten die Besucher wie auf Knopfdruck das neue Eventgelände im Strandbad.

Der Beweis, dass das Event auch an einer anderen Location funktioniert. Gekrönt wurde das zweite Wochenende noch von einer bombastischen Abschlussparty im Nightpark, wo bis in die frühen Morgenstunden ausgelassen auf sechs Floors gefeiert und getanzt wurde.

Matissek erleidet Bruch der Zehe – Platz 17

Sportlich extrem bitter verlief der Surf Worldcup unterm Strich für den Weidener Lokalmatador Max Matissek. Er brach sich die große Zehe und konnte so in seiner Paradedisziplin, dem Freestyle-Bewerb, nicht um die Top-Plätze mitsurfen. Bei schwierigen Bedingungen siegte Vize-Weltmeister Amado Vrieswijk vor Yentel Caers und Jacopo Testa. Matissek landete schlussendlich auf dem 17. Platz. Somit hat der erste Surf-Worldcup in Neusiedl am See auch gleich ein sportliches Ergebnis im Freestyle aufzuweisen.

Generell fällt die Bilanz nach dem ersten Jahr absolut positiv aus: Das neue Gelände, sowohl im Tages- als auch im Abendbereich, ist sehr gut angekommen, die im Vorfeld befürchteten Probleme sind ausgeblieben. Für die Zukunft soll vor allem die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern verstärkt werden. Verbesserungspotenzial ist bei den Themen Campingplatz und der Unterkunftssituation im Allgemeinen gegeben.

Veranstalter, Besucher und die Verantwortlichen der Gemeinde zeigen sich jedenfalls sehr zufrieden mit dem Event.