Karoly legte Traineramt in Pilgersdorf nach nur einem Monat zurück

Erstellt am 16. Mai 2022 | 03:07
Lesezeit: 2 Min
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Auch beim dritten Mal sollte es nicht sein. Gerhard Karoly ist nach einem Monat nicht mehr Trainer in Pilgersdorf.
Foto: Wagentristl
Nach einem Monat ist Gerhard Karoly nicht mehr Trainer beim USC Pilgersdorf.
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Dass ein Trainer innerhalb einer Saison zwischen zwei Klubs auch einmal ligaintern wechselt, ist nicht allzu selten. Gerhard Karoly betreute in dieser Saison allerdings bereits drei Teams in der 2. Liga Mitte, das ist definitiv nicht alltäglich.

Nach einem schwierigen Herbst in Lackenbach wechselte der 51-Jährige in der Winterpause nach Oberloisdorf. Dort schien es zu Beginn auch zu laufen: Meister Schattendorf konnte beispielsweise zum Auftakt mit 6:0 geschlagen werden. Anfang April war aber auch beim SVO Schluss. Der Vorstand meinte, die Chemie zwischen Trainer und Mannschaft stimme nicht.

Nur einen Tag nach dem Aus folgte der Anruf von Pilgersdorf, dem Ex-Verein Karolys, der damals die Zusammenarbeit mit Stefan Pürrer beendet hatte. Karoly überlegte nicht lange, sagte zu. Nach einem Monat fand das Engagement aber ein jähes Ende.

„Ich habe diese Entscheidung für mich getroffen. Ich habe meine Beweggründe dem Verein mitgeteilt“, wollte Karoly keine genauen Gründe für seine Entscheidung, zurückzulegen nennen.

Der 51-Jährige versichert aber: „Ich habe weiterhin ein gutes Verhältnis mit allen Beteiligten und will keine Unruhe reinbringen.“ Das bestätigt auch Obmann Markus Artner: „Gerhard hat zu Wochenbeginn mit sofortiger Wirkung sein Traineramt zurückgelegt. Das akzeptieren wir so.“ Bis Saisonende wird Co-Trainer Christoph Gugola die Geschicke interimistisch leiten. Nebenbei hält Pilgersdorf Ausschau nach einem neuen Übungsleiter für die kommende Saison.