Ende September folgt Zieglers nächste Chance. Nach dem WM-Aus will Miriam Ziegler im Herbst in Oberstdorf das Ticket für die Olympischen Spiele lösen.

Von Jochen Schütz. Erstellt am 05. April 2017 (02:45)
Didi Heger
Im Aufwind. Miriam Ziegler und Severin Kiefer erliefen in Sapporo eine persönliche Bestleistung.

Knapp am gesteckten Ziel „fuhren“ die Stooberin Miriam Ziegler und Severin Kiefer bei den Weltmeisterschaften in Helsinki (Finnland) vorbei. Der Einzug ins Finale der besten 16 Paare gelang als 18. nicht.

„Das ist schon ein bisschen ärgerlich“

Nach den letzten harten Trainingswochen konnte sich das Paar wieder steigern und holte im Kurzprogramm 61,01 Punkte, was auch gleichzeitig wieder eine neue persönliche Bestleistung bedeutete. Für den Einzug in das Finale fehlte lediglich ein Punkt.

„Eigentlich ist es gut gelaufen. Wir haben ein sauberes Programm gezeigt, das sehr gut angekommen ist. Somit ist das schon ein wenig ärgerlich“, meinte Ziegler zum knappen Ausscheiden. Folglich konnte das zweite große Ziel, die vorzeitige Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang, ebenfalls noch nicht erreicht werden.

Nebelhorn-Trophy soll Olympiatraum erfüllen

Dazu haben Ziegler und Kiefer aber noch eine Chance im Herbst. Denn beim Bewerb in Oberstdorf Ende September werden noch vier Olympiastartplätze vergeben. „Wir werden den Sommer optimal nutzen und weiterhin hart trainieren, damit wir dann bei der Nebelhorn-Trophy voll angreifen können“, meinte die Stooberin zuversichtlich.