Trainings erlaubt, aber mit Abstand. Die Bezirksklubs wollen es mit den Trainings noch eher ruhig angehen. Es besteht auch kein Grund zur Eile.

Von Michael Heger. Erstellt am 16. Mai 2020 (02:40)
Symbolbild
Daniel Fenz

Es ist endlich soweit. Ab Freitag dürfen die Sportstätten wieder öffnen, sind erste Trainings in der „neuen Normalität“ möglich. Im Mai 2020 darf Amateurfußball nämlich nur ohne Körperkontakt gespielt werden. Ein Umstand, der bei den Klubs unterschiedliche Herangehensweisen auslöst. Da wird trainiert, dort wird noch zugewartet und beim Dritten sieht man überhaupt keinen Nutzen in den Möglichkeiten, welche die Bundesregierung den Vereinen zuletzt einräumte.

Deutschkreutz setzt auf Gruppendynamik

Auf Sparflamme. Didi Heger setzt in Deutschkreutz auf einen Mix aus Heim- und Feldtraining.
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Beim Burgenlandligisten aus Deutschkreutz startet am Freitag das Training. „Endlich können wir die Zoom-Meetings mit Training auf dem Platz ersetzen“, so Trainer Didi Heger. Noch wird allerdings auf Sparflamme gefahren. „Wir treffen uns immer am Freitag. Das ist wichtig, um die Gruppendynamik aufrecht zu erhalten.“ Für die restliche Woche gibt es einen Trainingsplan.

Etwas mehr Zeit will man sich noch bei den Ligakonkurrenten aus Ritzing, Horitschon und Oberpetersdorf/Schwarzenbach lassen. „Wir müssen uns die Verordnungen der Regierung noch ganz genau anschauen, bevor wir starten. Ich denke aber, dass wir auf unserer Anlage alle Bedingungen dafür haben“, so Ritzing-Manager Mario Posch.

Die Weichen für gemeinsame Trainings sollen beim SV Oberloisdorf am kommenden Wochenende gelegt werden, wenn Trainer Alex Martna mit seinem Vorstand beraten hat. Danach soll mit dem Training gestartet werden. „Es ist wichtig, dass wir uns wieder sehen und auch um Gespräche führen zu können“, sagt Martna. Am liebsten heute wie morgen loslegen würde Oberpullendorf-Trainer Mario Pürrer: „Von den Spielern hat bislang keiner gesagt, dass er nicht trainieren möchte.“ In der Bezirkshauptstadt müssen die Abläufe aufgrund der zahlreichen Nachwuchsteams allerdings sehr gut geplant werden.

Volles Programm. Alfred Wagentristl bietet beim SV Schattendorf vier Trainings pro Woche an.
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Beim SV Schattendorf wird der Trainingsbetrieb hingegen voll hinaufgefahren. Der 2. Liga Mitte-Klub bietet seinen Spielern vier Rasentrainings pro Woche. „Wir haben viele einheimische Spieler, die schon auf die Einheiten mit dem Ball brennen“, begründet Coach Alfred Wagentristl das straffe Programm.