FC Südburgenland: Glücklich nach einer „Top-Offensivleistung“
Frauenfussball
Die Elf des FC Südburgenland sorgte gegen Rankweil bereits in der Anfangsphase für klare Verhältnisse. Am Ende durfte sich Cheftrainer Didi Sachs über ein 7:2 freuen. Nun folgt das Auswärts-Duell bei Leader Lustenau/Dornbirn.
Der FC Südburgenland jubelt über den 7:2-Sieg gegen Rankweil. Auf dem Foto: Lenka Wienerová, Vanessa Beiglböck, Julia Meixner, Jennifer Köppel, Stefanie Rinnhofer, Jasmin Pelzmann, Lisa Strobl, Christoph Rupp, Didi Sachs, Anna Amtmann, Linda Popofsits, Katja Graf, Lilla Sipos, Su koch, Denisa Skálová, Barbara Weber, Marie Ramberger, Fiona Fazekas und Marie-Kristin Leitner.
© FC SüdburgenlandKatja Popofsits
SÜDBURGENLAND - RANKWEIL 7:2. Die Gastgeberinnen starteten druckvoll und hatten prompt auch Erfolg damit. Durch den schnellen Führungstreffer von Vanessa Beiglböck in der 3. Spielminute standen die Weichen rasch auf Sieg. Durch einen Doppelschlag von Beiglböck und Lilla Sipos in Minute 16 und 17 war der Torreigen dann faktisch eröffnet, bis zur Halbzeit zog das Team von Coach Dieter Sachs auf 6:0 davon. „Wir nutzten jede Chance eiskalt aus. Zwar waren wir in der Defensive phasenweise nicht so sattelfest, dafür boten meine Spielerinnen eine Top-Offensivleistung. Ich bin glücklich über diesen Sieg“, resümierte der Trainer positiv. Denn auch wenn man in der zweiten Hälfte den Spielstand eher verwaltete, war der Sieg dennoch nie gefährdet.
Mit viel Selbstvertrauen bei den Leaderinnen
Nun wartet auf die sich im Hoch befindlichen Südburgenländerinnen eine Top-Herausforderung. Didi Sachs ist mit seiner Truppe am Sonntag (11 Uhr) bei den Leaderinnen der Spielgemeinschaft Lustenau/Dornbirn zu Gast. Die Elf aus Vorarlberg hat nicht nur 47 Zähler, sondern auch ein beeindruckendes Torverhältnis von +65 aufzuweisen. Sorge, es könnte eine Abfuhr drohen, hat Sachs allerdings nicht. Dafür ist das Vertrauen in die eigenen Stärken zu groß: „Wir wollen und werden auswärts ein gutes Spiel abliefern.“ Nachsatz: „Natürlich müssen wir uns in der Defensivarbeit verbessern und hochkonzen-triert agieren.“ Man habe jedenfalls nichts zu verlieren. Während Linda Popofsits noch nicht ganz fit und fraglich ist, kehrt Katja Graf nach ihrer Gelbsperre wieder zurück. Auch Julia Meixner ist nach ihrer Verletzung wieder im Kader. Zur Freude von Sachs: „Wir können so fast aus dem Vollen schöpfen.“

© FC SüdburgenlandKatja Popofsits