Derby-Frust: Edelserpentin verliert gegen Pinkafeld 2:5
Burgenlandliga
Klare Sache im Derby: Pinkafeld ließ Edelserpentin keine Chance und siegte 5:2.
Nico Reinprecht und Edelserpentin bleiben hinten, Pinkafeld stürmte auf Platz drei vor.
© Martin Ivansich
Edelserpentin – Pinkafeld 2:5. Die Gäste aus Pinkafeld reisten mit breiter Brust zum Derby nach Stuben. Zwei Siege und drei Remis aus den ersten fünf Spielen sorgten für Selbstvertrauen, das Pinkafeld auch im Derby auf den Platz brachte. In der zehnten Minute traf Dario Tadic aus einem Strafstoß zum 1:0 – der perfekte Start. Edelserpentin ließ sich davon aber zunächst nicht aus der Ruhe bringen und glich durch Arnold Horvath aus (23.).
Dann ein entscheidender Moment im Spiel, kurz vor der Pause hatten die Heimischen das 2:1 am Fuß, wie Trainer Michael Horvath erklärte, vergaben aber. Pinkafeld machte es nach der Pause besser und erhöhte per Doppelschlag – Tadic (50.), Thomas Pickl (65.) – auf 3:1.
Das Spiel war damit aber noch immer nicht entschieden, weil Mark Varga unmittelbar nach dem dritten Gäste-Tor auf 2:3 stellte. „Und dann hatten wir noch die Chance aufs 3:3“, so Horvath.
Mit dem 4:2 von Pickl (69.) waren die Hoffnung der Heimmannschaft aber zerstört, Pinkafeld spielte den Sieg in Folge trocken nach Hause und erhöhte durch Elias Neubauer (90+4.) sogar noch.
Für Pinkafelds Trainer Benjamin Posch war es ein verdienter Sieg: „Wir haben dem Gegner durchaus Möglichkeiten geboten, unterm Strich geht das Resultat aber in Ordnung.“ Horvath resümierte: „Mit ein wenig mehr Spielglück wäre etwas drinnen gewesen, Pinkafeld war im Großen und Ganzen aber besser und hat verdient gewonnen.“
Für die Gäste ist es die Fortsetzung des Höhenflugs, nach dem Auswärtssieg steht man am dritten Tabellenplatz.
Edelserpentin – Pinkafeld 2:5 (1:1).
0:1 (10. Strafstoß) Tadic, 1:1 (23.) Horvath, 1:2 (50.) Tadic, 1:3 (65.) Pickl, 2:3 (66.) Varga, 2:4 (69.) Pickl, 2:5 (90+4.) Neubauer.
SR:Leitner, 500.
Edelserpentin:Reinprecht; Ungerböck, Zink, Strohmeyer, Halper; Horvath, Forintos (69. Schedl), Varga; N. Kappel (58. Koller), Csonka, Szabo.
Pinkafeld:Diridl; Sifkovits (HZ. Wohlmuth), Bekö, Herczeg, Gamperl; Puhr (70. G. Kappel), Pickl, Kirnbauer (75. Schiffner), Bauer; Zapfel, Tadic (90. Böhm).
Reserve:2:2 (Dietler, Ehrnhöfer; Friesenbiller, Almohammad).