Jetzt winkt Pinkafeld sogar die Tabellenführung
Burgenlandliga
Pinkafeld ist als Aufsteiger richtig gut in die Saison gestartet, Dritter und noch immer ungeschlagen. Dem Posch-Team kommt derzeit die enorme Kaderbreite zugute, mit einem Sieg gegen Bad Sauerbrunn winkt sogar die Tabellenführung.
Neben Neusiedl (r., Lukas Umprecht) ist Pinkafeld mit Luca Wohlmuth das Team der Stunde.
© Michael Weiss
Vor etwas mehr als einem Jahr musste man als Pinkafeld-Fan richtig stark sein. Der „Landesliga-Dino“ musste nach Jahren wieder den Gang in die 2. Liga Süd antreten. Eine Saison, in der die Pinkafelder Mannschaft vor viele Herausforderungen gestellt wurde, endete im Abstieg.
Für Pinkafeld war es aber kein Abstieg, sondern vielmehr der Start zu etwas Gutem: Mit einer jungen, motivierten Mannschaft, gespickt mit Routiniers, sicherte man sich gleich im ersten Jahr den Meistertitel und ist seit Sommer wieder Landesligist.
Und auch in der „neuen Liga“ sorgt man für Furore. Nach sechs Spielen ist die Mannschaft von Trainer Benjamin Posch noch immer ungeschlagen. In den letzten beiden Wochen gab es zwei heroische Siege: Zunächst rang man Klingenbach 1:0 nieder, nun Edelserpentin mit 5:2. Ein Lauf, der Pinkafeld aktuell Tabellenplatz drei einbringt.
Posch kennt die Erfolgsfaktoren: „Die Jungs pushen sich gegenseitig, sind super drauf. Die Stimmung im Team passt.“ Ein Faktor, der momentan aber wohl den größten Anteil an der Serie hat, ist die Kaderbreite. Posch rotiert wöchentlich, ein Leistungsabfall ist nie zu sehen – im Gegenteil.
Das beste Beispiel: Thomas Pickl. Der Neuzugang stand am Freitag zum ersten Mal in dieser Saison in der Startelf und erzielte beim 5:2 gegen Stuben prompt zwei Tore.
Zudem geben die „Torjäger vom Dienst“ Gas: Dario Tadic und Lukas Zapfel haben zusammen schon sechs Tore erzielt. „Die Karten werden von Spiel zu Spiel neu gemischt“, freut sich Posch über die enorme Auswahl.
Nun wartet auf den SCP auch noch ein echtes Highlight. Am Freitag um 19:30 Uhr empfängt man Tabellenführer Bad Sauerbrunn. Mit einem Sieg könnte man den Gegner überholen und – wenn Sankt Margarethen nicht gewinnt – sogar an die Tabellenspitze stürmen.
Trainer Posch freut sich auf das Spiel: „Weil zwei Mannschaften aufeinandertreffen, die Qualität haben und auch in Drucksituationen versuchen, ihrer Linie treu zu bleiben.“