Sowohl in Breitenbrunn als auch in Donnerskirchen laufen derzeit Planungen für den Neubau eines Feuerwehrhauses.
Neue Hilfe bei Knieschmerzen
Premiere im Eisenstädter Spital
Im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Eisenstadt wurde erstmals eine Kniegelenksembolisation durchgeführt.
Primarius Dr. Martin Wehrschütz (2.v.l.) mit Radiologen und Radiologietechnologen nach der erfolgreichen Knieembolisation.
© KHBB Eisenstadt
Dieses minimalinvasive Verfahren dient der Behandlung chronischer Knieschmerzen und eignet sich als zusätzliche Behandlungsmöglichkeit für ausgewählte Patienten, die unter schmerzhafter Kniegelenksathrose leiden.
„Mit der erfolgreichen Durchführung setzen wir einen weiteren Schritt in Richtung moderner, möglichst schonender Behandlungsmethoden", betont der Ärztliche Direktor und Vorstand der Abteilung für Radiologe Dr. Martin Wehrschütz. „Unser Anspruch ist es, innovative Verfahren zu erschließen und damit die medizinische Versorgung für die Bevölkerung im Burgenland weiterzuentwickeln.“ Mit der Abteilung für Orthopädie und Traumatologie unter der Leitung von Primar Dr. Jochen Erhart werde dabei interdisziplinär zusammengearbeitet.
Keine offene Operation erforderlich
Der Eingriff erfolge minimalinvasiv und ohne offene Operation. Das Verfahren komme für Patienten infrage, bei denen konservative Behandlungsmöglichkeiten keine ausreichende Linderung gebracht haben und für die eine entsprechende Indikation bestehe. Ob eine Kniegelenksembolisation möglich ist, werde individuell abgeklärt.
Bei einer Kniegelenksarthrose können entzündliche Prozesse im Bereich des Gelenks zu anhaltenden Schmerzen beitragen. Im Rahmen der Embolisation werden über einen dünnen Katheter gezielt kleinste Blutgefäße rund um das Kniegelenk verschlossen, die mit diesen Entzündungsprozessen in Verbindung stehen. Dadurch soll die Entzündungsaktivität verringert und eine Linderung der Schmerzen erreicht werden. Ziel ist es, auch die Beweglichkeit und Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.