Geduld brauchen Verkehrsteilnehmer in den nächsten Wochen: Entlang der Bahnstrecke zwischen Wulkaprodersdorf und Schützen am Gebirge finden Bauarbeiten statt.
Weltrekord am Neufelder See! Extremtaucher Redl holt Nummer 13
Apnoetaucher aus NÖ
Christian Redl aus Moosbrunn tauchte am Neufelder See bereits zum 13. Weltrekord. In seinem „zweiten Wohnzimmer“ war es für ihn aber eine Premiere.
Weltrekordtaucher Christian Redl (Mitte) mit Bürgermeister Michael Lampel, Seebad-Geschäftsführerin Daniela Stoll, Hans Langer von der Wiener Städtischen und seinen Kollegen Jaromir Foukal, Thomas Morgl, Nino Rohrenbacher und Maurice Fellner, die mit ihm zum Rekord tauchten.
© BVZ/Wagentristl, Peter Wagentristl
Es ist geschafft: Extremtaucher Christian Redl stellte mit Unterstützung seiner Taucherkollegen Jaromir Foukal, Thomas Morgl, Nino Rohrenbacher und Maurice Fellner einen neuen Weltrekord auf. Gemeinsam tauchten sie ohne Sauerstoffflaschen die Distanz bis zum tiefsten Punkt der Welt, dem Marianengraben mit 10.928 Metern. Freilich nicht am Stück, so tief ist der Neufelder See nun auch wieder nicht, sondern aufgeteilt auf fünf Taucher und jeweils 55 Tauchgänge à 40 Meter (20 ab, 20 auf).
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Auch wenn es für Redl bereits der 13 Weltrekord ist, war es doch ein besonderer: „Das war der erste Weltrekord in meinem zweiten Wohnzimmer“, freut sich der Extremtaucher nach getaner Arbeit. Den Rekord hatten sie schneller als gedacht in den Taschen ihres Neoprenanzugs: „Es ist besser gelaufen als gedacht, wir waren fast zehn Minuten schneller als wir nach der Probe angenommen hätten.“
Zu den Rekorden, die der Niederösterreicher bereits gesammelt hat, zählen etwa ein der tiefste Tauchgang in einer Höhle (71 Meter tief und 120 Meter weit) oder der weiteste (100 Meter) und auch der tiefste (61 Meter) Tauchgang unter Eis - als Apnoetaucher natürlich ohne Sauerstoffflaschen.
Ein Rekord wie kein anderer
Besonders spektakulär auch sein elfter Rekord: Dabei tauchte Redl im Natureispalast Hintertuxer Gletscher 52 Meter tiefen Schacht als erster Mensch unter einem Gletscher durch - bei frischen 0,6 Grad und Null.
Vergleichen könnte man die Rekorde nicht miteinander: „Bei manchen war es wahnsinnig kalt, manche waren besonders lang an einem Stück. Hier war die Herausforderung die Dauerbelastung. Man hat es nicht nach zwei, drei Minuten hinter sich, sondern ist mehrere Stunden über immer wieder unter Wasser“, erklärt er der BVZ.
Zudem beim Rekord am Neufelder See auch die Gefahr, die „Taucherkrankheit“ zu bekommen, wenn man zu schnell auftaucht.
Ob die Rekordjagd nun gleich weiter geht mit Weltrekord Nummer 14 oder er sich nun vorerst eine Auszeit gönnt?
Nun ist einmal eine Pause angesagt. Dann werden wir sehen, was für Ideen wir noch haben. Es wird aber sicher noch einen 14. und einen 15. Rekord geben! Extremtaucher Christian Redl
Probleme bereiteten Redl und seinem Team am ehesten das kalte Wasser in der Tiefe und der Umstand, dass sie den Tauchgang auf leeren Magen in Angriff nahmen. Etwas durchgefroren und hungrig wurde noch kurz mit Bürgermeister Michael Lampel, Seebad-Geschäftsführerin Daniela Stoll und Sponsor Hans Langer von der Wiener Städtischen Versicherung gefeiert, bevor es zur Stärkung ins Seerestaurant ging.