Enthüllung der neuen Heiligen-Georgs-Statue in St. Georgen

Bürgerbudget-finanziert

Stärker als der Wind war nur die Vorfreude, als am Sonntag die neue Statue des Heiligen Georgs in St. Georgen enthüllt wurde. Bürgermeister Thomas Steiner, Künstler Daniel Milanović und Restaurator Klaus Wedenig präsentierten das beeindruckende Kunstwerk, das fortan alle Gäste begrüßen wird.

Von Markus Kaiser

Stadtbezirksvorsteherin Heidi Hahnekamp und Bürgermeister Thomas Steiner enthüllen die Statue von Daniel Milanović, gefahren werden sie dabei immerhin von Bezirksfeuerwehrkommandant Reinhold Hübner.

Stadtbezirksvorsteherin Heidi Hahnekamp und Bürgermeister Thomas Steiner enthüllen die Statue von Daniel Milanović, gefahren werden sie dabei immerhin von Bezirksfeuerwehrkommandant Reinhold Hübner.

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Bürgermeister Thomas Steiner betonte, dass die Idee für die Statue bereits 2022 entstand. „Wir haben aber nicht damit gerechnet, wie schwierig es ist, jemanden zu finden, der heutzutage noch eine Statue anfertigen kann“, so Steiner. Die Wahl fiel auf den Künstler Daniel Milanovic und den Restaurator Klaus Wedenig, die bereits bekannte Denkmäler wie das Marterl in St. Georgen, die Pestsäule in der Eisenstädter Fußgängerzone und die Dreifaltigkeitssäule in Kleinhöflein restauriert haben.

Ein Kunstwerk mit Geschichte: Die Bedeutung des Heiligen Georg

Der Heilige Georg ist ein Symbol für festen Glauben, Mut und Tapferkeit. Über 50 Orte tragen seinen Namen, was seine historische Bedeutung unterstreicht. Sogar der Staat Georgien und das Georgskreuz sind nach ihm benannt. Steiner erklärte, dass der Heilige Georg besonders in Zeiten von Krieg und Krise ein wichtiges Symbol sei. „Er steht für Glauben und Mut, Werte, die wir den kommenden Generationen als Kompass übergeben wollen“, sagte Steiner. Als Schutzpatron der Soldaten und Bauern passe die Statue hervorragend nach St. Georgen.

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Enthüllung der neuen Heiligen-Georgs-Statue in St. Georgen
Pfarrer László Pál bei der Segnung der neue Statue.

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Enthüllung der neuen Heiligen-Georgs-Statue in St. Georgen
Der Vorstand des Vereins "Dorfblick" rund um Obmann Erich Kummer und den BVZ-Kolumnistinnen Eveline Kopp und Maria Steurer ließen sich ein Foto vor dem Heiligen Georg mit Bürgermeister Thomas Steiner und den Restauratoren Klaus Wedenig und Daniel Milanović nicht entgehen.

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Enthüllung der neuen Heiligen-Georgs-Statue in St. Georgen
So viele Gemeinderätinnen und Gemeinderäte waren zur Enthüllung gekommen, dass man fast schon eine Gemeinderatssitzung hätte abhalten können.

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Enthüllung der neuen Heiligen-Georgs-Statue in St. Georgen
Die Restauratoren Klaus Wedenig und Daniel Milanović mit Stadtbezirksvorsteherin Heidi Hahnekamp, Bürgermeister Thomas Steiner und Pfarrer László Pál.

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Enthüllung der neuen Heiligen-Georgs-Statue in St. Georgen
Der Wein durfte in St. Georgen natürlich nicht fehlen, er mundete ausgezeichnet und kam vom Erbhof Nährer.

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Enthüllung der neuen Heiligen-Georgs-Statue in St. Georgen
Ein Ensemble der Bauernkapelle St. Georgen begleitete die Enthüllung der Statue.

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Enthüllung der neuen Heiligen-Georgs-Statue in St. Georgen
Die Statue des Heiligen Georg ziert nun den Kreisverkehr in St. Georgen. Der Längs-Strich in der Mitte kommt von den zwei Sandsteinblöcken, die hier zusammengefügt worden sind. Nach wenigen Monate wird die Witterung den Farbunterschied aber bereits völlig unkenntlich gemacht haben.

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Neun Monate Arbeit: Künstlerische Herausforderung

Die Statue, die aus einem 4,5 Tonnen schweren Sandstein aus Bihać in Bosnien gefertigt wurde, ist laut Klaus Wedenig stabiler und frostfester als der Stein aus St. Margarethen. Künstler Daniel Milanovic arbeitete gut neun Monate an dem Kunstwerk im Stil des Realismus. „Es freut mich besonders, da viele meiner anderen Arbeiten eher abstrakt beauftragt wurden“, erklärte Milanovic.

Finanziert wurde das Projekt aus dem Bürgerbudget mit 35.000 Euro.