Neue Panzerfahrzeuge auch für Jäger in Güssing und Eisenstadt

Bundesheer

Von den 225 neuen Panzertransportfahrzeugen gehen zwei Tranchen an Jägerbataillone in Güssing und Eisenstadt.

Von Markus Kaiser

Ein Pandur bei einer Vorführung im Rahmen der Vertragsunterzeichnung für neue Radpanzer am vergangenen Montag in Wien.

Ein Pandur bei einer Vorführung im Rahmen der Vertragsunterzeichnung für neue Radpanzer am vergangenen Montag in Wien.

© APA/ROLAND SCHLAGER, ROLAND SCHLAGER

Im unschönen Lichte des Ukraine-Krieges ist die militärische Landesverteidigung auf der politischen Prioritätenliste wieder nach oben gerutscht. Der „Aufbauplan 2032+“ sieht ein 16 Milliarden Budget für das bis dahin dramatisch unterfinanzierte Bundesheer vor. Mit 1,8 Milliarden Euro wurden nun für 225 weiterer Radpanzer Pandur Evo. Der kommt vom US-Konzern General Dynamics mit Niederlassung in Wien, wo er auch entwickelt wurde.

Bundesheer-Pressesprecher Oberst Michael Bauer bestätigte am vergangenen Montag, dass die neuen Fahrzeuge auf die Jägerbataillone 17, 19 (mit Sitz in Güssing) und 33 sowie das Miliz-Jägerbataillon Burgenland (mit Sitz in Eisenstadt) aufgeteilt werden.

Dieses Transportfahrzeug macht das Jägerbataillon noch vielseitiger, erklärt Bauer auf der Plattform X (vormals Twitter): „Mit der Flottenerweiterung verfügt das Bundesheer neben den Mannschaftstransportfahrzeugen auch Sanitäts, Panzerabwehr, Funkaufklärungs, Funkstör, Beobachtungs, Aufklärungs, Granatwerfer, Pionier und Fliegerabwehrfahrzeuge.“

Auf „X“ gab es - da funktioniert X nicht anders als Twitter - neben Lob auch Kritik: Es werde wohl nicht lange dauern, bis man die neuen Pandure gegen Drohnenangriffe mit Käfigen nachrüsten müsse. Wir werden es (hoffentlich niemals) sehen.