KEM Leithaland und Radlobby Burgenland luden zum Treffen mit Pöttschingern, um den Alltagsradverkehr zu beleuchten, mögliche Problemzonen zu identifizieren und Lösungen zu finden.
Stipsits als Schlagersänger, ein Esel und eine Reise durch Italien
Dreharbeiten in Mörbisch
Die Seebühne Mörbisch wird zur Filmkulisse: Für die Komödie „Italien oder non mio Esolo“ von und mit Thomas Stipsits fanden zuletzt Dreharbeiten am Neusiedler See statt. Neben Mörbisch am See zählt auch der Steinbruch St. Margarethen zu den burgenländischen Schauplätzen des Films. Die Premiere ist für März 2027 geplant.
Landesrat Leonhard Schneemann besuchte Schauspieler und Kabarettist Thomas Stipsits bei den Dreharbeiten auf der Seebühne Mörbisch.
© LMS Burgenland
Wo sonst Operetten und Musicalproduktionen das Publikum anziehen, rückten zuletzt Kameras, Lichttechnik und Filmteam an. Vergangenen Freitag drehte die Produktion Szenen in Mörbisch.
Im Mittelpunkt der neuen Komödie steht Schlagersänger Geri, gespielt von Thomas Stipsits. Einst feierte die Figur Erfolge in den Hitparaden, inzwischen hält sie sich mit Werbeauftritten für eine Fleischerei über Wasser. Um die Karriere zu retten, organisiert Geri eine Fan-Pilgerreise durch Italien – und gerät dabei mit einem unfreiwilligen Wegbegleiter aneinander: einem Esel.
Die Geschichte erzählt von einem ungleichen Duo und einer Reise, die Umwege nimmt. Laut Inhaltsbeschreibung kreist der Film um die Erkenntnis, dass der richtige Weg manchmal dort liegen kann, wo zunächst eine falsche Abzweigung vermutet wird.
Hinter der Produktion steht die Firma e&a film. Regie führt Daniel Geronimo Prochaska, der nach „Griechenland oder Der laufende Huhn“ erneut mit Thomas Stipsits zusammenarbeitet. Das Drehbuch schrieben Iris Moizi und Thomas Stipsits gemeinsam.
Vor der Kamera steht neben Stipsits eine Reihe bekannter Schauspielerinnen und Schauspieler. Dazu zählen Lukas Walcher, Maria Hofstätter, Sibylle Kos, Alfred Dorfer, Margarethe Tiesel, Robert Palfrader und Barbara Schöneberger.
Dass die Handlung teilweise im Burgenland spielt, ist kein Zufall. Für Thomas Stipsits war die Wahl des Drehortes eng mit der Geschichte verbunden. Eine zentrale Szene des Films dreht sich um eine Schlagernacht am Neusiedler See – und damit um eine Kulisse, die der Schauspieler bewusst in Mörbisch verortete.
„Es gibt ja einige Seebühnen in Österreich – aber ich bin der Meinung, und eventuell bin ich da nicht ganz objektiv, die mit Abstand schönste Seebühne steht in Mörbisch. Daher war es ganz klar, dass die Schlagernacht, um die es im Film geht, am Neusiedler See stattfinden muss. Das Burgenland ist das jüngste Bundesland – und ich finde, die Jugend gehört gefördert, denn ihr gehört die Zukunft“, so die humorvolle Begründung von Stipsits.
Auch Regisseur Daniel Geronimo Prochaska hebt die besondere Atmosphäre des Schauplatzes hervor: „Mörbisch ist eine der bekanntesten, wenn nicht sogar die bekannteste Seebühne Österreichs. Es freut mich unglaublich, dass wir für unseren Film Italien diese besondere Kooperation ermöglichen konnten und an diesem einzigartigen Ort drehen dürfen. Dieses wunderschöne Ambiente, die beeindruckende Kulisse und das Bühnenbild von Mörbisch für unsere Geschichte nutzen zu können, ist wirklich etwas Besonderes.“
Produzent Markus Pauser betont zudem die Zusammenarbeit mit dem Land: „Unsere Zusammenarbeit mit dem Land Burgenland ist ein gelungenes Beispiel einer kultur- und identitätsstiftenden Kooperation und kann als Musterbeispiel für eine Maßnahme mit breiter Wirkungskraft angesehen werden.“
Die großen Publikumserfolge der Stipsits-Stinatz-Krimis hätten bereits eindrucksvoll gezeigt, welche Strahlkraft Produktionen mit starkem Burgenland-Bezug entfalten können, betont Landeshauptmann Hans Peter Doskozil: „Filme und Serien, die im Burgenland gedreht werden, machen unsere Region weit über die Landesgrenzen hinaus sichtbar, sie stärken den Tourismus und schaffen regionale Wertschöpfung.“
Landesrat Leonhard Schneemann besuchte die Dreharbeiten vor Ort. Er sieht im neuerlichen Dreh zugleich ein Zeichen für die Entwicklung des Bundeslandes als Produktionsstandort. Beim Besuch am Set sagte er: „Thomas Stipsits schafft es, Geschichten mit regionaler Verwurzelung zu erzählen, die gleichzeitig ein großes Publikum erreichen. Dass auch sein neuer Film wieder im Burgenland gedreht wird, unterstreicht die Qualität unserer Schauplätze und die wachsende Bedeutung des Burgenlandes als Filmstandort.“