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Schüler gedachten zum 35. Jahrestag dem Paneuropäischen Picknick
Eiserner Vorhang
Zwischen St. Margarethen und Sopronkőhida ließen Schüler aus Ungarn und Österreich auf Einladung von Landtagspräsident Robert Hergovich die historischen Ereignisse am Eisernen Vorhang im Jahr 1989 nochmals Revue passieren.
Landtagspräsident Robert Hergovich und die Grüne Klubobfrau Anja Haider-Wallner mit ungarischen Kollegen und Schülern aus dem Burgenland und Ungarn am historischen Boden des Paneuropäischen Picknicks.
© LMS
35 Jahre sind vergangen, seit das Paneuropäische Picknick die Welt veränderte. Zum Jubiläum fand heute in St. Margarethen eine besondere Veranstaltung unter dem Titel „Paneuropäisches Picknick 'Reloaded'" statt. Rund 150 Schülerinnen und Schüler aus dem Burgenland und Ungarn nahmen an der Veranstaltung teil und lernten die Geschichte des historischen Ereignisses hautnah kennen.
Die Schülerinnen und Schüler aus den Handelsakademien in Neusiedl am See, Eisenstadt und Mattersburg sowie aus Ungarn lernten an drei Info-Stationen mehr über das Paneuropäische Picknick, den Mauerfall und den Ungarnaufstand. Historiker der Abteilung 7 des Amtes der Burgenländischen Landesregierung vermittelten zweisprachig konkrete Lehrinhalte.
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„Es war mir sehr wichtig, dass wir dieses Jubiläum gemeinsam mit jungen Menschen begehen", betonte Organisator Landtagspräsident Robert Hergovich. „Die Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen fördert das Demokratieverständnis."
Das Jahr 1989 mit dem Fall des „Eisernen Vorhangs" stehe für das „Streben nach Demokratie und Freiheit“. Das Paneuropäische Picknick sei ein „starkes Symbol für die Überwindung der Teilung Europas", das von der burgenländisch-ungarischen Grenze ausgegangen ist.
Die Veranstaltung „Paneuropäisches Picknick ,Reloaded'" soll dabei ein wichtiger Schritt sein, um die Bedeutung von Demokratie und Freiheit für die junge Generation zu verdeutlichen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten interessiert und zeigten einiges an Geschichtsinteresse.