Partystimmung: Tausende feiern Fasching in Eisenstadt
Faschingsdienstag
Ausgelassene Stimmung, wummernde Bässe und eine bunte Menge kostümierter Narren: Am Dienstag verwandelte sich die Fußgängerzone von Eisenstadt in eine einzige Faschingshochburg. Tausende Menschen strömten in die Innenstadt, um gemeinsam zu feiern, zu lachen und den Alltag für ein paar Stunden in Konfetti zu ertränken.
Von Nina Mayer
Partystimmung beim Faschingfeiern in der Eisenstädter Hauptstraße.
Gestartet wurde standesgemäß vor dem Schloss Esterházy, wo sich bereits früh die ersten Festwägen sammelten. Mehr als ein Dutzend liebevoll geschmückter Wagen verschiedenster Vereine setzte sich schließlich in Bewegung und führte – begleitet von Musik und reichlich guter Laune – die Menschenmenge Richtung Hauptplatz.
Und die Musik? Sagen wir so: Die Partyhits und Technobeats waren so intensiv und gut gewählt, dass Jung und Alt sich davon mitreißen ließen – vom Kleinkind im Dino-Kostüm bis zur flotten Oma im Glitzerhut - alle hatten Spaß.
Erfreulich hoch war auch heuer wieder die Verkleidungsquote. Wohin man blickte, tummelten sich Tiere in sämtlichen Variationen – von majestätischen Löwen über freche Bienchen bis hin zu Teddybären. Cowboys und Indianer lieferten sich imaginäre Duelle, während Blumenkinder friedlich Zuckerl verteilten. Kurz gesagt: Ein einziges, farbenfrohes Wimmelbild.
Auch die Politik zeigte Humor und Kostümgespür. Eisenstadts Bürgermeister schlüpfte in die Rolle eines Zirkusdirektors und versuchte erst gar nicht seine närrische Manege im Griff zu haben. Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner bezauberte als entzückendes Rotkäppchen. Und Landtagspräsidentin Astrid Eisenkopf erschien als funkelnde Eisprinzessin – sehr zur Freude der Selfie-Jäger, die sich um ein Erinnerungsfoto bemühten.
Gelacht wurde viel, getanzt noch mehr. Der Alkohol floss zwar in Strömen, doch wie man hörte, waren die meisten Besucher ohnehin nicht mit dem Auto unterwegs.
Am Ende bleibt ein Fazit, das einfacher nicht sein könnte: Eisenstadt macht so schnell keine Stadt etwas vor, wenn es gilt, Fasching zu feiern. Das hat sich mittlerweile herumgesprochen! Zwischen Techno, Tüll und tausend Kostümen wurde einmal mehr bewiesen, dass die kleinste Landeshauptstadt Österreichs ganz groß feiern kann.
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Esther Heiss - Direktorin des Jüd. Museums, Nina Mayer (BVZ), Landtagspräsidentin Astrid Eisenkopf, Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner und Waltraud Bachmaier.
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