Subventionen, Ferienbetreuung und mehr in Breitenbrunns Gemeinderat

Gemeinderat Breitenbrunn

Im Breitenbrunner Gemeinderat wurde kürzlich über Subventionen für Vereine, die Stareabwehr und die Ferienbetreuung abgestimmt.

Von Sigrid Janisch

Kürzlich traf der Breitenbrunner Gemeinderat Beschlüsse etwa zu Vereinssubventionen und Ferienbetreuung.

Kürzlich traf der Breitenbrunner Gemeinderat Beschlüsse etwa zu Vereinssubventionen und Ferienbetreuung.

© Janisch

Kürzlich kam der Breitenbrunner Gemeinderat wieder zusammen. Auch heuer erhalten Vereine eine jährliche Subvention: Der SC Breitenbrunn 2.000 Euro, der Nachwuchs 5.100 Euro, weitere Vereine je 500 Euro. Auch die Pfarre erhält einen Zuschuss von 4.000 Euro für notwendige Sanierungsarbeiten.

Ein weiteres Thema war die Ferienbetreuung. „Diese gibt es vom 1. bis 19. Juli und vom 5. bis 23. August, jeweils Montag bis Freitags von sieben bis 17 Uhr“, erklärt Vizebürgermeisterin Anja Tröllinger (SPÖ). „Die Kosten betragen 30 Euro pro Woche plus 4,60 Euro pro Mittagessen“, ergänzt Bürgermeister Helmut Hareter (SPÖ).

Photovoltaik und Stare-Bekämpfung gefördert

Einstimmig beschlossen wurden auch neue Förderbedingungen der Gemeinde für PV-Anlagen. „Es muss keine Förderzusage von Land oder Bund mehr geben und pro Haushalt kann nur noch ein Antrag in zehn Jahren gestellt werden“, so Hareter. Auf Anfrage von Johann Streimelweger (FPÖ), erklärte er, dass 2023 die Gemeinde rund 28.000 Euro, 2024 rund 9.000 Euro ausbezahlt habe.

Streimelweger, der PV-Anlagen befürwortet, bemerkte, die Kosten, die zu viel für das Budget werden könnten, im Hinterkopf zu behalten. Starehüter erhalten „heuer 1.300 Euro netto bei Vollbeschäftigung. Winzer, die die Weingärten einnetzen, erhalten wieder 50 Prozent Reduktion der Kosten, dies ist bis 1. August bei der Gemeinde zu melden. Akustische Abwehrgeräte dürfen bis 31. Oktober betrieben werden“, erklärt Harter. Die Beschlüsse wurden einstimmig gefasst.

Prüfungsausschuss warnt vor hohen Kosten

Prüfungsausschussvorsitzende Elisabeth Stier (ÖVP) hatte zwei Anmerkungen. „Die Kosten des täglichen Betriebs sind hoch und werden von unseren Rücklagen bezahlt. So kann es nicht weitergehen“, stellt sie fest. Weiters „macht die Wartung der Erste-Hilfe-Kästen im Ort derzeit eine externe Firma. Vielleicht kann das in die Aufgaben der Gemeindearbeiter miteinfließen, da dies anhand von Checklisten gemacht wird“, so Stier. Hareter nahm dies zur Kenntnis und zieht den zweiten Punkt auch in Betracht.