Fresken im Gymnasium der Diözese Eisenstadt vor dem Vorhang

Giselbert Hoke

Tausende Schülerinnen und Schüler sind wahrscheinlich schon daran vorbeigelaufen, die ungewöhnliche Geschichte hinter den Fresken im Gymnasium der Diözese kennt aber kaum wer.

Von Markus Kaiser

Direktorin Andrea Berger-Gruber und Professorin Ulrike Klein-Schweifer freute sich, Edmund Hoke mit seiner Frau Ulrike Gubba-Hoke im "Wolfgarten" begrüßen zu können. Er ist der Sohn des Künstlers Giselbert Hoke (1927-2015), von dem die bekannten Fresken im Gymnasium der Diözese stammen.

Direktorin Andrea Berger-Gruber und Professorin Ulrike Klein-Schweifer freute sich, Edmund Hoke mit seiner Frau Ulrike Gubba-Hoke im "Wolfgarten" begrüßen zu können. Er ist der Sohn des Künstlers Giselbert Hoke (1927-2015), von dem die bekannten Fresken im Gymnasium der Diözese stammen.

© zVg Wolfgarten

Giselbert Hoke wurde 1927 in der damaligen Tschechoslowakei geboren, im Zweiten Weltkrieg verlor er die rechte Hand. Letzteres war nicht wirklich die beste Voraussetzung für eine Maler-Karriere, Hoke schaffte es dennoch: Er gewann er einen Wettbewerb für die Erstellung von sechs Fresken für die Katholische Lehrerbildungsanstalt in Eisenstadt, dem heute als „Wolfgarten“ bekannten Gymnasium der Diözese Eisenstadt. 1956 waren die Fresken fertig, sie sind imposante 2,9 Meter hoch und 4 bis 5,5 Meter breit. 2009 wurden sie von seiner Tochter Karma Eder restauriert und unter Denkmalschutz gestellt.