Erster Einblick: So wird das neue Georgizentrum in St. Georgen

Haus im Zentrum für alle

Am 9. Mai wird das Kommunikationszentrum im Eisenstädter Ortsteil St. Georgen eröffnet. Die BVZ bekam schon vorab eine Führung, und jetzt ist auch der Name bekannt: Georgizentrum - ein Haus für alle mit vielen Funktionen und Vorteilen.

Von Wolfgang Millendorfer

Zufrieden mit der Umsetzung des Bauplans im fast fertigen Georgizentrum. Stadtbezirksvorsteher Hermann Nährer, Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner und Baudirektor Werner Fleischhacker (v.l.).

Zufrieden mit der Umsetzung des Bauplans im fast fertigen Georgizentrum. Stadtbezirksvorsteher Hermann Nährer, Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner und Baudirektor Werner Fleischhacker (v.l.).

© Wolfgang Millendorfer

Von außen erkennt man in der St. Georgener Hauptstraße noch die ehemalige Raiffeisen-Bankstelle - aber innen ist sie viel größer, als man es vielleicht noch in Erinnerung hat: Mit einem großzügigen Zubau wird der frühere Schalter-Raum nach hinten zum Veranstaltungssaal, gemütlich und nachhaltig in Holzbauweise. Und bald vor allem offen für die Bevölkerung und Vereine.

Bürgermeister Thomas Steiner, Stadtbezirksvorsteher Hermann Nährer und Baudirektor Werner Fleischhacker freuen sich ebenfalls, wie sehr das Vorhaben geglückt ist: In knapp eineinhalb Jahren Bauzeit war die umfassende Sanierung und Erweiterung abgeschlossen, jetzt kommt nur noch der Feinschliff.

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Der Garten wurde rund um den prächtigen Kastanienbaum gestaltet. Baudirektor Werner Fleischhacker, Bürgermeister Thomas Steiner und Stadtbezirksvorsteher Hermann Nährer (v.l.).

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Stadtbezirksvorsteher Hermann Nährer im neuen Veranstaltungssaal.

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Hinter den Kulissen. Der alte Tresor der Bankfiliale ist noch geblieben.

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Beim Besuch im neuen Georgizentrum wurde auch der Bankomat gerade eingerichtet.

© Wolfgang Millendorfer

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Eine Küche steht für Veranstaltungen aller Art bereit.

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Insgesamt hat die Stadt rund 600.000 Euro in das Projekt investiert, wobei nahezu die Hälfte der Kosten über das Kommunale Investitionsprogramm des Bundes finanziert wurde. Ebenfalls erfreulich: Alle Professionisten konnten in der Region, der Großteil sogar in Eisenstadt selbst beauftragt werden.

Als „Ort der Begegnung für alle Generationen – offen, lebendig und vielfältig nutzbar“, wie Bürgermeister Steiner sagt, wird das Georgizentrum am 9. Mai offiziell an die St. Georgenerinnen und St. Georgener „übergeben“, also feierlich eröffnet (ab 16 Uhr in der Unteren Hauptstraße 27).

Vom Spatenstich ... zum modernen Zentrum

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© Stadt Eisenstadt

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© plusminusnull Architektur

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Von außen (er)kennt man das Gebäude noch als ehemalige Raiffeisen-Bankfiliale.

© Wolfgang Millendorfer

Das Georgizentrum und seine Nutzung

Das Gebäude bietet künftig Platz für rund 140 Personen und wurde als multifunktionaler Veranstaltungsraum konzipiert. Vereine, Initiativen und Bürgerinnen und Bürger finden hier optimale Rahmenbedingungen für Sitzungen, Feiern und kulturelle Veranstaltungen. Neben modernen Sanitäranlagen und neuen Lagerräumen wurde auch großer Wert auf eine nachhaltige Bauweise gelegt – durch den Zubau in Holzbauweise und ein begrüntes Dach.

Ein besonderes Augenmerk galt der Gestaltung des Außenbereichs mit Terrasse und neu angelegtem Garten. Als prägendes Element wurde ganz bewusst der große Kastanienbaum erhalten. „Es war uns wichtig, die Identität des Ortes zu bewahren und gleichzeitig etwas Neues zu schaffen“, erklärt dazu der neue Stadtbezirksvorsteher Hermann Nährer.

Das Georgizentrum versteht sich als Ort der Begegnung – nicht als klassische „Partylocation“. Um Rücksicht auf die Anrainerinnen und Anrainer zu nehmen, gelten klare Rahmenbedingungen für den Betrieb: Musik und die Nutzung des Gartens sind bis 22 Uhr erlaubt, Veranstaltungen müssen spätestens um 23 Uhr beendet sein.