Hans Moser übergibt St. Georgener Weingut an Gattin Sabine

Legende ohne Ende

Mit einem besonderen Fest hat sich die St. Georgener Winzerlegende Hans Moser Anfang Mai von der ersten Reihe der Weinbau-Bühne verabschiedet - offiziell zumindest.

Von Markus Kaiser

Winzerlegende Hans Moser übergibt die Betriebsführung zwar an Gattin Sabine, er wird sich aber natürlich weiterhin um die St. Georgener Veltliner Mutterrebe "Mater Veltlinis" kümmern, auf deren zentrale Lage auf dem Weinstammbaum er im Bild so stolz ist.

Winzerlegende Hans Moser übergibt die Betriebsführung zwar an Gattin Sabine, er wird sich aber natürlich weiterhin um die St. Georgener Veltliner Mutterrebe "Mater Veltlinis" kümmern, auf deren zentrale Lage auf dem Weinstammbaum er im Bild so stolz ist.

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„Was sich für mich jetzt ändern wird? Nur die Stelle, die mich bezahlt“, lacht die Winzerlegende Hans Moser. Gemeinsam mit Kunden, Freunden und Wegbegleitern feierte er am vergangenen Wochenende nicht nur seinen 63. Geburtstag plus 99 Tage, sondern zugleich seine Pensionierung und die Betriebsübernahme des Weinguts durch Ehefrau Sabine. Auch sie beging bei der Feier ihren 59. Geburtstag plus 99 Tage.

Rebstock-Führung und Raritätenverkostung

Den Auftakt machte eine geführte Wanderung durch die Weingärten zur Fundstelle der historischen St. Georgener Rebe. Dort gab Hans Moser spannende Einblicke in die Geschichte des fast ausgestorben geglaubten Rebstocks, der als genetischer Ursprung des Grünen Veltliners gilt.

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Hans Moser übergibt St. Georgener Weingut an  Gattin Sabine

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Hans Moser übergibt St. Georgener Weingut an  Gattin Sabine
Elmar und Gerald Scheiblhofer von der Rebschule Scheiblhofer kamen extra aus Andau angereist.

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Hans Moser übergibt St. Georgener Weingut an  Gattin Sabine
Die Frage, welche der vielen Schreibweisen des wohl bekanntesten St. Georgener Familiennamens die ursprünglichste ist, dürfte nun beantwortet sein: Hanakamp. Der Name komme nämlich aus dem Flämischen und dort hießen alle so, erklärten Sarah, Natascha, Brigitte, Sabine und Paul Hanakamp. Michaela Rauchbauer konnten Stella Szmolyán konnten nur zustimmen.

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Angelika Moser beeindruckte die versammelten Feinspitze mit ihren Aufstrichen aus ihrem Mattersburger "GanzGansHof".

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Hans Moser übergibt St. Georgener Weingut an  Gattin Sabine
Sie sollten Tags darauf einen großen Auftritt bei der Jubiläumsmesse im Dom haben: Dorfblick-Obmann Erich Kummer mit Staatsopernchor-Bassbariton Konrad Huber (Mitte) und seiner Frau, sowie Tina Lackner und Hermann Höld.

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Im Anschluss lud die Familie Moser ins Weingut, wo eine exklusive Vertikalverkostung des „Mater Veltlinis“ – eines reinsortigen Weins aus der St. Georgener Rebe – auf dem Programm stand. Neben gereiften Jahrgängen gab es auch aktuelle Weine sowie ausgewählte Raritäten aus dem Keller zu verkosten. Kulinarisch verwöhnte Angelika Moser von „Ganz Gans“ die Gäste mit pannonischen Schmankerln.

Weinbau bleibt Familientradition

„Die Weinproduktion am Leithagebirge ist für uns seit Generationen Philosophie und Lebensgrundlage – und es wird auch weiterhin so bleiben“, betonte Hans Moser bei der offiziellen Übergabe. Anstelle von Geschenken baten Hans und Sabine Moser um Spenden für den Verein zur Kultivierung der St. Georgener Rebe, der sich dem Erhalt der traditionsreichen Rebsorte widmet.