Geduld brauchen Verkehrsteilnehmer in den nächsten Wochen: Entlang der Bahnstrecke zwischen Wulkaprodersdorf und Schützen am Gebirge finden Bauarbeiten statt.
Scheuhammers übernehmen „Zum Toni“ in St. Margarethen
Übergabe
1998 eröffnete in St. Margarethen der Imbissstand „Zum Toni“ nahe des Greabochstadions in St. Margarethen. Nach mehr als einem Vierteljahrhundert übergibt Anton Walzer den Kochlöffel an Familie Scheuhammer.
Anton Walzer (2.v.r.) geht in den Ruhestand und übergibt seinen Imbiss in St. Margarethen an Hannes Scheuhammer (2.v.l.). Auch Matthias Mirth und Franz Perner von der Wirtschaftskammer gratulierten.
© WK Burgenland
Anton Walzer stammt aus einer klassischen Gastro-Familie: Schon sein gleichnamiger Vater schwang den Kochlöffel, seine Schwester Eveline Eselböck schrieb mit dem Taubenkobel ohnehin burgenländische Küchen-Geschichte. In einem etwas anderen kulinarischen Genre war Anton Walzer, von allen „Toni“ genannt, in den vergangenen 26 Jahren erfolgreich.
Der Imbiss „Zum Toni“ in St. Margarethen gilt als Geheimtipp. Wer denkt, dort gibt es nur Spritzer und Bier, täuscht sich gewaltig. Küchenklassiker wie Tonis Beuschel führen auch Feinschmecker an den Magredner Greaboch. Das Handwerk lernte Walzer einst im Gasthaus Eder in der Eisenstädter Hauptstraße und verfeinerte es als Saisonkoch am Neusiedler See und in den Bergen Westösterreichs.
Scheuhammers übernehmen ab 10. März
Nun hängt „der Toni“ allerdings die Schürze an den Nagel. Die St. Margarethener Gastro-Institution übernehmen nun Gerlinde und Hannes Scheuhammer, die den Betrieb in gewohnter Manier als „Dorf-Stub’m“ führen. In Eisenstadt betreiben die beiden bereits ihr Lokal „Zum Scheuhammer“ im Eisenstädter Technologiezentrum.
Auch die Wirtschaftskammer gratuliert Anton Walzer zum wohlverdienten Ruhestand und den Scheuhammers als Nachfolger zum neuen Standort: „Wir wünschen der Familie Scheuhammer alles Gute und freuen uns schon auf die ersten Grillwürstel und ein köstliches Gulasch bei der Eröffnung am 10. März“, erklären Wirte-Sprecher Matthias Mirth und Wirtschaftskammer-Gastro-Experte Franz Perner.