Coach Franz Ziniel hört in Podersdorf auf

1. Klasse Nord

Nach fünf Jahren verlässt Coach Franz Ziniel die Kommandobrücke in Podersdorf.

Von Christopher Schneeweiß

Abschiedszeremonie. Elias Kolarik, Christian Steiner, Julius Kiss, Obmann Lorenz Lentsch und Simon Lentsch verabschiedeten Martin Leiner, Coach Franz Ziniel und Goalie Andras Köllö.

Abschiedszeremonie. Elias Kolarik, Christian Steiner, Julius Kiss, Obmann Lorenz Lentsch und Simon Lentsch verabschiedeten Martin Leiner, Coach Franz Ziniel und Goalie Andras Köllö.

© Franz Frania

Abschiedsstimmung beim UFC Podersdorf. Das letzte Match der Saison gegen den FC Mönchhof (1:5) war gleichzeitig auch das Abschiedsspiel von Cheftrainer Franz Ziniel. Seit 25 Jahren ist der Halbturner als Fußballtrainer im Bezirk Neusiedl tätig, jetzt legt er erstmals eine längere Pause ein. „Eine Knie-OP zwingt mich dazu“, erläuterte der 61-Jährige, der höchstwahrscheinlich bis Oktober in keiner Coaching-Zone zu sehen sein wird. „Eine ungewohnte Situation für mich“, schmunzelt der Trainerguru, der aber die Szene natürlich auch in der Pause verfolgen wird.

Seinen Platz als Coach des UFC Podersdorf wird der Frauenkirchner Roland Fabsich einnehmen. „Ich wünsche dem neuen Trainer und natürlich dem UFC alles Gute“, so Ziniel, der seinen UFC Podersdorf vermissen wird: „Es war eine schöne und intensive Zeit.“

Ziniel wurde gebührend verabschiedet und bekam eine Ehrentafel mit goldenem Stern. Er war fünf Jahre bei den Podersdorfern im Amt, leitete 171 Kampfmannschaftsspiele und 29 Reserve-Partien.

Übrigens wurden auch zwei Spieler des UFC verabschiedet: Tormann Andras Köllö hört nach acht Jahren bei den Seedörflern auf. Und auch Martin Leiner, der schon im letzten Sommer die Podersdorfer in Richtung Burgenlandliga zum USV Halbturn verlassen hat, wurde geehrt.