Matchvorschau: Wenn die Plätze bespielbar sind...
2. Klasse Mitte
... dann kommt es am Wochenende zur siebenten Runde der 2. Klasse Mitte. Bereits am Freitag könnte hier ein neuer Tabellenführer ausgemacht werden. Die Nachtragsspiele der letzten abgesagten Runde werden wohl erst im November ausgetragen.
Auch der Sportplatz in Dörfl blieb nicht von den Regenfällen verschont
© zVg
Stoob – Dörfl; Freitag, 19.30 Uhr. Der Freitag startet mit dem Aufeinandertreffen der beiden Spitzenteams. Stoob führt die Tabelle bekanntlich mit 13 Punkten an, auf Rang zwei lauert der SC Dörfl mit zwölf Zählern. Sehr schmerzlich bleibt weiterhin die Verletzung von Peter Toth. Er wird den Gästen voraussichtlich noch fehlen. Gegen den ASKÖ Tschurndorf wäre Toth zwar bereits wieder auf der Ersatzbank gesessen, fit war er aber noch nicht. Aufgrund der geringen Kaderdichte hätte man keine andere Wahl gehabt. Die Absage der Spiele der vergangenen Runde haben der Kadersituation des SC Dörfl jedoch nicht geholfen, wie Trainer Sascha Kalss erklärte: „Es ist nicht besser geworden. Jetzt fehlt uns auch noch Egzon Behrami, der auf einer Schulung ist.“ In Stoob blickt man dem Spiel etwas gelassener entgegen. Bis auf Balint Szabo kann Trainer Wolfgang Weber voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen. Auch die Marschroute vor dem Spiel ist von Weber vorgegeben: „Es ist für uns ein Heimspiel. Da wollen wir grundsätzlich immer gewinnen.“
Unterfrauenhaid – Sigleß; Freitag, 19.30 Uhr. Die Bilanz der letzten Aufeinandertreffen beider Teams ist ausgeglichen. In drei Spielen gab es ein Remis und jeweils einen 3:2-Sieg. Wenn man einen Blick auf die Formkurve beider Mannschaften wirft, scheint aber der SC Unterfrauenhaid in der Favoritenrolle. Zwei Siege in Folge katapultierten die Truppe aus dem Bezirk Oberpullendorf auf den etwas überraschenden dritten Tabellenplatz. „Wir haben gehört, dass sie sehr ersatzgeschwächt sind. Aber wir werden sicherlich niemanden unterschätzen“, erklärte Thomas Lämmermayer, Obmann des SCU. Der SV Sigleß hingegen muss mit Rang sechs vorliebnehmen. Besonders ärgerlich ist für Peter Zistler, den Sportlichen Leiter des SVS, aber die bisherige Verletzungsmisere seines Teams. Denn für Silvano Pint und Kai Monschein kommt das Spiel in Unterfrauenhaid wohl noch zu früh. Zistler gibt aber auch erstmals Entwarnung: „Es besteht die Möglichkeit, dass einige unserer Langzeitausfälle zurückkommen.“ Gemeint sind damit Lukas Jagschitz und Martin Draskoczi. Beide kamen in dieser Saison verletzungsbedingt noch nicht zum Einsatz.
Neckenmarkt – Unterrabnitz; Samstag, 16 Uhr. Die Elf aus Neckenmarkt möchte ihren Erfolgslauf natürlich auch zuhause fortsetzen. Dass man gegen das Kellerkind aus Unterrabnitz vermeintlich leichtes Spiel haben könnte, davon will UFC-Trainer Reinhard Schock nichts wissen: „Wir werden sie sicher nicht unterschätzen. Sie spielen mit vielen Einheimischen und die werden sich richtig reinwerfen.“
Auch wenn die bisherigen Leistungen des SCU noch nicht den eigenen Erwartungen entsprachen, könnte eine Personalrochade für Veränderung sorgen. Spielertrainer Patrick Steinriegler erklärte: „Es fehlen uns einige, aber es kommen auch Spieler zurück. Es gleicht sich ziemlich aus.“ Frust scheint beim noch punktelosen SC Unterrabnitz noch nicht eingekehrt zu sein. Vielmehr ist Ehrgeiz zu spüren. Steinriegler will jedenfalls „anschreiben“.
Tschurndorf – Hirm; Sonntag, 16 Uhr. In den letzten vier Aufeinandertreffen war es jedes Mal des ASKÖ Hirm, der als Sieger vom Platz ging – sogar mit Ansage: Zweimal gewann man mit 4:1, einmal mit 3:0 und zuletzt gab es ein klares 5:1. Was Informationen über das kommende Spiel betrifft, gaben beide Teams wenig bekannt. Lediglich Manuel Stevanovic, Sportlicher Leiter der Hirmer, sagte: „Ich kann noch nicht viel sagen. Ich weiß noch nicht einmal, ob alle fit sind.“ Mit einem Sieg könnte der ASKÖ Tschurndorf jedenfalls an seinem Kontrahenten vorbeiziehen. Beide Mannschaften hätten dann nämlich sechs Punkte, Tschurndorf aber das bessere Torverhältnis.