Für Wulkaprodersdorf ist Nervosität kein Thema
2. Klasse Nord
Drei Spiele, drei Punkte: Wulkaprodersdorf muss nachlegen.
Für Wulkaprodersdorf und Trainer Thomas Mandl liegt der letzte sieg bereits einige Wochen zurück.
© Christopher Schneeweiß
Noch vor wenigen Wochen galt der Wulkaprodersdorf als fixer Aufstiegskandidat in der Liga. Doch nach zuletzt drei Unentschieden in Serie beginnt der Traum vom Meistertitel leicht zu wackeln. Nur drei Punkte aus den letzten drei Partien sind für das ambitionierte Team von Trainer Thomas Mandl zu wenig. Der Coach selbst will von Nervosität jedoch nichts wissen: „Nein, Unruhe spüre ich keine – wir arbeiten konzentriert weiter.“ Auch Spieler Florian Gusek sieht die Lage zwar kritisch, aber nicht aussichtslos: „Natürlich ist das dritte Remis nicht ideal. Aber wir haben noch sechs Spiele und müssen auf uns schauen. Wichtig ist, dass wir unsere Ausfälle auffangen.“
Besonders schmerzen die anhaltenden Verletzungen von Samuel Adogbeji und Johannes Wieser – zwei torgefährliche Offensivkräfte, die dem Team derzeit fehlen. Gerade in der Offensive fehlt momentan die Durchschlagskraft, welche die Mandl-Elf im Herbst ausgezeichnet hat. Immer wieder fehlt im letzten Drittel schlicht das Glück. Es liegt nun am Trainerteam, neue Impulse zu setzen und das Selbstvertrauen in die Mannschaft zurückzubringen. Der Fokus liegt nun klar auf dem anstehenden Derby gegen Zagersdorf. „Es wird kein Selbstläufer“Mandl warnt vor Überheblichkeit: „Das wird kein Selbstläufer. Die Tabelle zählt da nicht und auf dem Platz müssen wir zeigen, dass wir gewinnen wollen.“ Sechs Spiele bleiben – der Aufstieg ist nach wie vor möglich. Doch der Druck steigt. Und ob die Nervosität wirklich kein Thema ist, wird sich schon im nächsten Spiel zeigen.