Großhöfleins Bann ist gebrochen

2. Klasse Nord

Großhöflein belohnte sich für den couragierten Auftritt in Trausdorf. Nach hartem Kampf gelang mit dem 2:0-Auswärtssieg der langersehnte Dreier.

Von Martin Würzner

Lukas Heidenreich und seine Großhöfleiner feierten den ersten Saisonsieg in Trausdorf.

Lukas Heidenreich und seine Großhöfleiner feierten den ersten Saisonsieg in Trausdorf.

© Ivansich

Lange mussten sie warten. Jetzt ist er da – der erste volle Erfolg der Saison. Die Großhöfleiner setzten sich am Wochenende auswärts gegen Trausdorf durch und nutzten dabei die eklatante Heimschwäche der Gastgeber eiskalt aus. Der Lohn: ein 2:0-Sieg und das Ende einer Durststrecke, die auf der Mannschaft gelastet hatte. Großhöflein Coach Raimund Krumai konnte seine Freude kaum verbergen: „Ich bin extrem stolz auf die Burschen.“

Tatsächlich zeigte die Mannschaft eine reife Leistung: taktisch diszipliniert, mental gefestigt und mit dem nötigen Biss in den Zweikämpfen. Krumai: „Es war nicht einfach, der Mannschaft Selbstvertrauen zu geben. Nach den letzten Wochen war die Verunsicherung spürbar.“ Doch gegen Trausdorf platzte der Knoten.

Besonders auffällig war die Effizienz. Während Trausdorf, wie so oft in dieser Saison, zu Hause ideenlos blieb, zeigten die Gäste, wie man Chancen nutzt. „Die Mannschaft hat einen echten Sprung gemacht“, lobt Krumai weiter. „Sie hat sich diesen Sieg nicht nur erarbeitet, sondern auch verdient.“ Vor allem aber war das, was danach kam, das den Coach berührte: „Das Lächeln der gesamten Mannschaft nach dem Schlusspfiff – das war einzigartig.“

Mit dem ersten Dreier im Gepäck scheint der Knoten gelöst und die Angst vor einer „Null-Punkte-Saison“ futsch. Krumai: „Die nächste Partie gegen Zagersdorf steht schon vor der Tür und mit ihr die Chance, den Trend zu bestätigen.