Jois: „Alles ist auf Schiene“
2. Klasse Nord
Drei Testspiele, drei Niederlagen. Doch Jois-Coach Reitprecht gibt Entwarnung.
Zufrieden. Das ist derzeit Jois-Coach Günter Reitprecht in Bezug auf die Vorbereitung. „Alles läuft nach Plan.“
© Schneeweiß
Drei Testpartien hat der FC Jois bestritten, alle drei gingen verloren. Dem 1:3 gegen Wallern folgte ein 1:2 gegen St. Andrä. Zuletzt musste sich der Tabellenzweite der 2. Klasse Nord dem ehemaligen Meister Purbach mit 3:5 beugen. Ob man sich um die Joiser Sorgen machen muss? „Nein, mit Sicherheit nicht“, lächelt Coach Günter Reitprecht. „Es läuft bei uns alles nach Plan, alles ist auf Schiene. Ich bin da nicht skeptisch.“ In den ersten Trainingswochen hat der Cheftrainer mit seinen Jungs Vollgas gegeben. „Es waren wirklich harte Einheiten. Und die Mannschaft hat mitgezogen.“ Nach einer trainingsfreien Woche, in der die Kicker aber ein Heimprogramm zu absolvieren hatten, geht es jetzt in eine neue Vorbereitungsphase. „Wir legen jetzt den Fokus auf Schnelligkeit und auf die Offensive“, so Reitprecht.
Youngsters stehen auch im Brennpunkt
In den Spielen konnte er schon viel Positives mitnehmen. Etwa dass die Defensivarbeit fruchtet, „da arbeiten wir schon sehr gut“, sah der Coach eine gewohnt solide Leistung im Abwehrverhalten. Was ihm bisher sehr gut gefallen habe, ist der Einsatz der Youngsters, denen er in den Spielen auch ihre Chance gibt. Kicker wie David Weiß, Florian, Luis und Leo Steuerer sowie David Kiss, Lukas Ringhofer oder Simon Schneidl bilden eine beachtliche Nachhut an jungen Talenten. „Sie sollen jetzt Spielpraxis bekommen und immer mehr in die Erste wachsen“, verfolgt Reitprecht eine Vision, in der die Joiser Einheimischen eine große Rolle spielen. Bis dato wirbelten sie in der Reserve. Wobei Reitprecht dieses Wort nicht ausspricht. „Sonst muss ich eine Runde zahlen“, schmunzelt er. „Wir sagen U23. Ist eine Sache der Wertschätzung. Ich sehe sowieso immer die U23 als gleich wertvoll an wie die Kampfmannschaft. Das habe ich einmal so gelernt und so lebe ich das weiter.“
Übrigens: Neuzugang Kristian Tarcsay konnte sich bis dato nicht in die Schützenliste eintragen. Auch da lässt sich Reitprecht nicht beirren. „Er hat es momentan schwer. Aber wir haben auch noch nicht für die Offensive trainiert.“ Dass er aber technisch stark ist und seine Laufwege passen, davon konnte sich Reitprecht schon überzeugen. Der Torerfolg sei nur noch eine Frage der Zeit.