7:0! Wölfe feierten Derby-Kantersieg

2. Klasse Süd A

Wolfau überzeugte im Duell mit Buchschachen auf ganzer Linie. Welgersdorf setzte sich nach einer irren Nachspielzeit gegen Oberschützen durch, Riedlingsdorf erfüllte die Pflicht in Goberling.

Von Von Max Wiesler

Doppelpack! Den schnürte Luka Kurecki (am Ball) nach Einwechslung, seine Wolfauer schlugen Buchschachen deutlich mit 7:0.

Doppelpack! Den schnürte Luka Kurecki (am Ball) nach Einwechslung, seine Wolfauer schlugen Buchschachen deutlich mit 7:0.

© BVZ

Wolfau – Buchschachen 7:0.Beide Teams mussten im Vorfeld einige Ausfälle hinnehmen. Wolfau verzichtete auf Spielmacher Luka Bozic, Buchschachen fehlten mit Abwehrchef Manuel Mitterwachauer und Sturmtank Andras Egyed zwei Schlüsselspieler. Die Wölfe machten den Bozic-Ausfall besser wett, gingen rasch in Führung. Jonathan Lang (5.) und Jonas Koller (12.) schossen die Paul-Elf zum 2:0-Pausenvorsprung. Danach ging das Spiel nur mehr in eine Richtung. Emil Hamzagic traf zum 3:0 (52.). Und dann legte Wolfau von der Bank nach. Luka Kurecki schoss nach seiner Einwechslung gleich zwei Treffer, Buchschachen offenbarte starke Defensiv-Schwächen. So wurde es am Ende ein deutlicher 7:0-Kantersieg der Wölfe. „Man hat gesehen, wozu die Mannschaft im Stande ist, wenn sie marschiert“, jubelte SVW-Sektionsleiter Christian Petz, der aber eingestand: „Der Meisterzug ist für uns trotz allem wohl abgefahren.“

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7:0! Wölfe feierten Derby-Kantersieg

© BVZ/Max

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Oberschützen – Welgersdorf 1:2.Nächster Sieg für den Tabellenführer! Welgersdorf setzte sich in Oberschützen mit 2:1 durch, der Dreier war aber ein hartes Stück Arbeit. Nach 29 Minuten brachte Adrian Pran die Heimischen zunächst auf die Siegerstraße. Der flinke Ungar spritzte in eine Agoston-Rückgabe – 1:0. „Von dort an war es ein richtig gutes Spiel“, meinte UFC-Trainer Gerhard Wolfger. Seine Mannen fanden zwei weitere gute Möglichkeiten vor, einmal knallte der Ball sogar an die Latte. In der Schlussphase wurde es dann richtig packend. In Minute 70 schlenzte Jürgen Löffler mit seinem ersten Ballkontakt die Kugel zum Ausgleich ins Netz. In der fünften Nachspielzeit-Minute traf dann Szabolcs Lödör zum Sieg. Aber das sollte es noch nicht gewesen sein. Zeyran Ergül scheiterte wenig später noch per Elfmeter am Ausgleich, setzte den Ball über den Kasten. „Eine brutale Partie, vor allem die lange Nachspielzeit war unverständlich. Aber für uns war es ein wichtiger Sieg“, atmete Dietmar Kaiser durch.

Goberling – Riedlingsdorf 2:4.Der Tabellenzweite aus Riedlingsdorf reiste ersatzgeschwächt nach Goberling. Nach fünf Minuten musste dann auch noch Goalgetter Ivan Miscin raus – Zerrung. Aber die Riedlingsdorfer ließen sich davon nicht beirren. Speziell Patrick Krutzler lief zur Höchstform auf. Der Angreifer erzielte zwei Treffer, bereitete einen vor und so stand es nach 55 Minuten 3:0. Goberling kam noch einmal heran, spätestens mit dem 4:1 von Semir Huremovic (88.) war aber alles klar. Da half auch der neuerliche ASK-Anschlusstreffer nichts. „Es war nicht unsere beste Leistung. Aber man muss bedenken, dass wir sechs Ausfälle hatten und dann auch noch Ivan vorgeben mussten. Dafür war es schon in Ordnung“, bilanzierte Riedlingsdorfs Co-Trainer Philipp Michalek.

Jabing – Mariasdorf 3:2.Der ASK schnappte sich drei wichtige Punkte im Kampf um die Top-drei. Das Spiel startete allerdings mit Paukenschlägen auf der Gegenseite. Mariasdorf konterte die spielbestimmenden Jabinger zweimal perfekt aus und führte nach 35 Minuten mit 2:0. Kurz darauf hatte Philipp Putz sogar noch das 3:0 auf dem Fuß, traf aber nur die Latte. Jabing belohnte sich unmittelbar vor der Pause für die Spielkontrolle, glich noch aus. In der zweiten Halbzeit drückte der Favorit auf den Siegtreffer, der fiel dann in Minute 85 durch den überragenden Zoran Lukavecki. „Der Ballbesitz lag wahrscheinlich bei 85:15 Prozent, wir haben auf ein Tor gespielt. Zum Glück gelang uns am Ende der Treffer“, atmete Jabing-Obmann Christian Gansfuss durch. „Die erste Halbzeit war von uns ganz gut, danach war Jabing schon dominant“, meinte SCM-Sektionsleiter Andreas Schuh.

Siget – Hochart 5:3.Erster Rückrunden-Sieg für den UFC Siget! Gegen ersatzgeschwächte Hocharter setzte sich der UFC mit 5:3 durch. Florian Sulyok schoss Siget früh per Strafstoß in Führung, nach der Pause machten die Sigeter vermeintlich alles klar. Marcel Magaditsch glänzte mit einem Doppelpack, ein herrlicher Kopfball von Balazs Czafit sorgte für das 4:0. Jetzt sind wir beim vermeintlich. Denn nach dem vierten Treffer kam Hochart noch einmal auf 4:3 heran. So war es Florian Sulyok, der in der Schlussphase die Entscheidung besorgte. „Es war eine tolle Leistung meiner Mannschaft, so spannend hätten wir es aber nicht mehr machen dürfen“, meinte Siget-Coach Johannes Jani. „Wir haben das Match lange offengehalten. Es tut ein bisserl weh, dass wir so ersatzgeschwächt sind“, so Hocharts Obmann Dieter Höfler.

Redlschlag – Hannersdorf 2:3.Der SVH sackte drei wichtige Zähler in Redlschlag ein! „Es war aber ein glücklicher Sieg“, zeigte sich Obmann Matthias Konrad ehrlich. Denn in Hälfte eins präsentierten sich die Gäste nicht gut. Ganz im Gegenteil zur SGR, die mit 2:0 in Front lag. Nach der Pause verpasste es Redlschlag, den dritten Treffer zu erzielen. Hannersdorf zeigte sich kaltschnäuziger vor der Kiste, drehte die Partie noch. „Es ist unglaublich, dass wir dieses Spiel noch verloren haben. Wir hatten zwei Tausender auf die Entscheidung“, ärgerte sich SGR-Obmann Christoph Böhm.

Schachendorf – Deutsch Schützen 1:1.Im Derby zwischen Schachendorf und Deutsch Schützen gab es eine Punkteteilung. Die Partie war von Beginn an umkämpft, aber chancenarm. Filip Merlin beendete die Tor-Durststrecke in Minute 59 mit dem 1:0 für den SCS. Wenig später hätte er zum Matchwinner avancieren können, scheiterte aber per Elfer an Schützen-Keeper Marco Horvath. Dessen Namensvetter Daniel Horvath machte es ein wenig später besser, traf per selbst herausgeholtem Strafstoß zum 1:1 (76.). In der Schlussphase wurde kein Team mehr zwingend und so beendete der Referee das Spiel mit einer Punkteteilung.