Jubel bei den Wölfen und in Oberschützen
2. Klasse Süd A
2. Klasse Süd A: Wolfau fand in Hannersdorf wieder in die Spur, Oberschützen schockte Jabing und gewann 2:0. Welgersdorf erfüllte die Pflicht mit einem Heimsieg und auch Riedlingsdorf gewann deutlich.
Gestolpert. Zoran Lukavecki und Jabing verloren unglücklich in Oberschützen.
© BVZ/Archiv
Hannersdorf – Wolfau 0:3.„Wir müssen uns wieder mehr auf unsere Grundtugenden fokussieren, befreiter aufspielen“, meinte Wolfau-Spieler Rene Kuich nach der 1:2-Niederlage gegen Mariasdorf. In Hannersdorf erfüllte die Mannschaft diese Vorgabe, kehrte mit einem 3:0 auf die Siegerstraße zurück. Emil Hamzagic (25.) schoss die Wölfe früh in Front, wenig später erhöhte sein kongenialer Sturmpartner Luka Kurecki auf 2:0 (38.). Die endgültige Vorentscheidung besorgte dann Jonas Koller, der nach einem Csar-Abschlag das dritte Wolfauer Tor erzielte. Dem Treffer ging allerdings eine Szene voraus, die die Hannersdorfer ärgerte. „Goran Piskovic wurde in meinen Augen regelwidrig von Christoph Csar gelegt. Da hätte es Elfmeter für uns geben müssen“, war Hannersdorf-Obmann Matthias Konrad alles andere als zufrieden. „Aber der Sieg der Wolfauer war verdient.“ Kuich erklärte: „Mit dem 3:0 war der Deckel drauf, wir haben das dann souverän nach Hause gespielt.“
Oberschützen – Jabing 2:0.Der Titelaspirant aus Jabing stolperte nach einer stolzen Siegesserie erstmals im neuen Jahr. Oberschützen hingegen fand nach dem nicht unbedingt zufriedenstellenden 2:2 in der Vorwoche wieder in die Spur. Zeyran Ergül zeigte bereits nach drei Minuten auf, zog ab, Jure Travner fälschte den Ball ins eigene Tor ab. Die entscheidenden Szenen passierten dann in den Minuten 40 bis 45. Zuerst flog Gäste-Tormann Martin Wagner nach einem Handspiel außerhalb des Strafraums vom Platz, dann schob Roland Szalai zum 2:0 ein. „Die erste Halbzeit von unserer Seite aus überragend“, jubelte UFC-Coach Gerhard Wolfger. „Wir haben sehr gut gespielt, auf jeden Fall eine Reaktion auf das 2:2 in Goberling gezeigt.“ Bei Jabing lief an diesem Tag nicht viel zusammen. „Der Ausschluss hat dann noch das Seinige dazu beigetragen. Wir waren nicht einfach bereit“, ärgerte sich Obmann Christan Gansfuss.
Welgersdorf – Redlschlag 2:0. Pflicht erfüllt! Das galt für den SV Welgersdorf, der mit einem 2:0-Heimsieg gegen Redlschlag die Tabellenführung souverän verteidigte. In der ersten Halbzeit schenkten sich beide Teams nichts, standen kompakt. Im zweiten Durchgang spielte dann der Leader seine Klasse aus. Zweimal verlagerten die Welgersdorfer gekonnt die Seite, zweimal bekam Balazs Velencei den Ball – und zweimal versenkte der Ungar die Kugel im Netz. Dabei hätte das Pendel kurz zuvor in die andere Richtung ausschlagen können. „Beim Stand von 0:0 traf Gergö Rosner die Stange“, seufzte SGR-Obmann Christoph Böhm. „Da hatten wir Glück“, wusste Welgersdorfs Pressesprecher Dietmar Kaiser. „Ab dem 1:0 war es dann aber eine klare Geschichte für uns. Nichtsdestotrotz: Redlschlag hat sich stark gewehrt.“
Riedlingsdorf – Schachendorf 5:2.„Pflicht erfüllt“ war auch das Stichwort für den ASK Riedlingsdorf, der mit einem 5:2-Heimsieg gegen Schachendorf den Anschluss an die Spitzengruppe hielt. Die Heimischen überließen von Beginn an nichts dem Zufall, überrannten den Gegner in Halbzeit eins wahrlich. Nach 45 Minuten stand ein 4:0 auf der Anzeigetafel. Besonders sehenswert war dabei der zweite Treffer von Stürmer-Neuerwerbung Ivan Miscin. Der Kroate kam nach einer Balleroberung auf der Mittellinie an die Kugel, schaute auf und überlistete Mate Gymesi aus 50 Metern. „Das war ein geniales Tor“, jubelte der Sportliche Leiter Philipp Michalek. In Durchgang zwei schalteten die Riedlingsdorfer zurück, Schachendorf kam zu zwei Treffern – zu mehr aber auch nicht. In der Nachspielzeit traf Rene Rechberger zum 5:2-Endstand.
Hochart – Buchschachen 6:1.Der SV Hochart ist wieder in der Spur. Nach nur einem Punkt und zwei deftigen Niederlagen aus den ersten drei Spielen überzeugten die Hocharter gegen Buchschachen auf ganzer Linie. Imre-Laszlo Domokos eröffnete das Torfestival früh (2.). Noch vor der Pause stellte sein Sturmkollege Milan Fülöp mit drei Treffern die Weichen auf deutlichen Heimsieg. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer durch Manuel Mitterwachauer (54.) traf auch noch Lan Zibert. Domokos besorgte schließlich per Freistoß-Treffer den Endstand. „Diesmal hat wirklich viel zusammengespielt. Aber was das Wichtigste war: Wir sind wieder als Team aufgetreten, das war entscheidend“, jubelte Hochart-Obmann Dieter Höfler über die Punkte.
Kroisegg – Goberling 1:0.Der SV Kroisegg ist nicht mehr Tabellenletzter . Mit dem zweiten 1:0-Heimsieg in Folge entledigten sich die Kroisegger der Roten Laterne. Für das Tor des Tages sorgte Gabor Kalmar in der Nachspielzeit, der nach einer Balleroberung aus 16 Metern abzog und Goberling-Goalie Patrik Friedel keine Abwehrmöglichkeit ließ. Für Kroisegg war es das dritte Spiel ohne Gegentreffer in Folge. „Ich würde sagen, das macht uns zurzeit stark. Wir stehen hinten kompakt, tun uns aber nach wie vor schwer mit dem Erzielen von Toren“, so Pressesprecher Horst Gruber. Goberling zeigte eine engagierte Vorstellung, für Punkte reichte es aber nicht.
Mariasdorf – Siget 0:0.Im letzten Spiel der Runde gab es ein torloses Remis zwischem dem SC Mariasdorf und dem UFC Siget. Im ersten Spielabschnitt fanden beide Teams Chancen vor, ließen die aber ungenutzt. In Minute 60 dann ein Schreckmoment. SCM-Akteur Micha Pfneiszl bekam einen Schlag auf den Kehlkopf, musste mit dem Hubschrauber abtransportiert werden. „Das hat das Spiel dann gehämmt, was aber auch absolut verständlich ist“, so Siget-Trainer Johannes Jani. „Am Ende ist es ein gerechtes Remis, was aber am wichtigsten ist, dass Micha schnell zurückkommt. Wir wünschen ihm alles Gute“, so Mariasdorfs Sektionsleiter Andreas Schuh.