Riedlingsdorf siegte im Verfolgerduell gegen Jabing

2. Klasse Süd A

Riedlingsdorf bleibt der schärfste Welgersdorf-Konkurrent auf den Titel. Der ASK schlug die Jabinger mit 2:1, Leader Welgersdorf feierte einen hart erkämpften 3:1-Sieg gegen Schlusslicht Kroisegg.

Von Von Max Wiesler

Riedlingsdorf siegte im Verfolgerduell gegen Jabing

© BVZ

Riedlingsdorf – Jabing 2:1. Der Kampf um den ersten Verfolger von Tabellenführer Welgersdorf ist geklärt. Riedlingsdorf schlug im Verfolgerduell Jabing mit 2:1 und behauptete damit den zweiten Platz. Patrick Krutzler eröffnete die Partie in Abwesenheit von Goalgetter Ivan Miscin (Zerrung) mit einem wahren Geniestreich, überhob Gäste-Goalie Martin Wagner aus großer Distanz (10.). Riedlingsdorf blieb auf voller Schlagzahl, legte nach. Marcel Jahrmann blieb im 1-gegen-1 gegen Martin Wagner erneut Gewinner (35.). „In der ersten Halbzeit war das eine sehr starke Vorstellung von uns, wir haben auch defensiv so gut wie nichts zugelassen“, berichtete Riedlingsdorfs Co-Trainer Philipp Michalek. Nach der Pause ging den Heimischen etwas die Puste aus, Jabing nutzte das zum Anschlusstreffer durch Benjamin Bogad (68.). Mehr war für die Gäste aber nicht drin, somit ist für Jabing der Titeltraum wohl endgültig geplatzt, Riedlingsdorf darf sich noch berechtigte Hoffnungen machen.

Welgersdorf – Kroisegg 3:1. Das Spiel des Tabellenführers gegen das Schlusslicht startete wie erwartet. Welgersdorf kontrollierte die Partie, Kroisegg fokussierte sich auf kompaktes Verteidigen und schnelle Gegenangriffe. Dieses Rezept wurde rasch belohnt. Nach 24 Minuten erlief Spielertrainer Richard Török einen langen Ball und traf zum 0:1. „Das war natürlich ein Schock für uns“, wusste Welgersdorfs Pressesprecher Dietmar Kaiser, dessen Truppe den Schönheitsfehler aber ausbesserte. Jürgen Löffler traf per abgefälschtem Schuss zum 1:1 (40.). Nach der Pause war es wieder Löffler, der traf – diesmal per Freistoß. Schlussendlich machte Szabolcs Lödör alles klar. „Wir haben uns schwergetan, aber verdient gewonnen“, berichtete Kaiser. Kroiseggs Pressesprecher Horst Gruber meinte: „Die Partie war lange Zeit überraschend ausgeglichen. Wie es dann aber ist, verlieren wir durch zwei abgefälschte Schüsse und einen Traum-Freistoß.“

Deutsch Schützen – Siget 3:2. Der SV Deutsch Schützen feierte einen 3:2-Heimsieg gegen den UFC Siget. Die Schützer mussten auf den gesperrten Torschützen Daniel Horvath verzichten, dafür gab Istvan Makai sein Comeback. Und über den routinierten Ungar lief auch das Spiel. Jubel brandete erstmals nach einer halben Stunde auf. Nico Jelosits pfückte einen langen Ball perfekt aus der Luft, knallte das Leder in die Maschen. Deutsch Schützen verteidigte den Vorsprung bis zur Pause und hatte auch danach das Spiel über weite Strecken im Griff. Siget war aber gefährlich. Und so traf Florian Sulyok per Elfer zum Ausgleich. Schützen hatte die perfekte Antwort parat. Nur zwei Minuten nach dem Ausgleichstreffer schoss Martin Makovecz zum 2:1 ein, und wenig später traf der Ungar auch zum 3:1. Balazs Czafit machte die Partie noch einmal spannend (89.), am SVDS-Sieg änderte das aber nichts mehr.

Mariasdorf – Oberschützen 1:1. Im Derby zwischen Mariasdorf und Oberschützen gab es ein 1:1. Der SCM musste auf Keeper Patrick Schlaffer verzichten, Kilian Schaffer vertrat ihn aber gut. Das zeigte sich in der Anfangsphase, als er einen Kappel-Knaller glänzend parierte. In Folge ging Mariasdorf in Führung. Micha Pfneizsl nickte einen langen Ball an der zweiten Stange zum 1:0 ein. Das war zu diesem Zeitpunkt verdient. Nach der Pause wurden die Gäste stärker. Roland Szalai belohnte das mit einem herrlichen Freistoßtreffer zum Ausgleich. „Meiner Meinung nach hat uns die erste, den Gästen die zweite Halbzeit gehört“, sprach SCM-Sektionsleiter Andreas Schuh von einem gerechten X. UFC-Trainer Gerhard Wolfger meinte: „Es war von beiden Teams nicht das Gelbe vom Ei. Für mein Gefühl waren wir spielerisch etwas besser.“

Hochart – Redlschlag 2:4. Top-Sonntag für die SGR, die nach dem 2:1-Sieg im Nachtrag gegen Kroisegg (Donnerstag) auch in Hochart gewann. Bei schwierigen Bedingungen gingen die Hocharter mit 1:0 in Führung, Redlschlag drehte allerdings die Partie. Der Knackpunkt dann in Minute 64, Milan Fülöp traf zum 2:2, in Folge ließ sich Sturmkollege Imre-Laszlo Domokos zu einer Tätlichkeit hinreißen. Hochart war fortan in Unterzahl und kam damit nicht zurecht, anders die Redlschlager, die im Finish die Tore drei und vier für ihre Farben erzielten. „Wir waren zu Beginn die deutlich bessere Mannschaft, die Rote Karte war mit Sicherheit spielentscheidend, zu zehnt war es schwierig“, so SV Hochart-Obmann Dieter Höfer.

Buchschachen – Schachendorf 3:2. Der SC Buchschachen rehabilitierte sich für die 0:7-Derbypleite gegen Wolfau mit einem Heimsieg gegen Schachendorf. Die Gäste gingen rasch in Führung, Balint Beke hatte aber den perfekten SCB-Konter am Fuß. Das passierte ein zweites Mal, wieder traf Schachendorf, wieder glich Beke aus. In der Schlussphase netzte dann Andras Egyed zum vielumjubelten Siegtreffer für Rot-Schwarz. „Alles in allem war es ein verdienter Sieg, der auch höher ausfallen hätte können. Wir haben schon einige Chancen vergeben“, so Buchschachens Sektionsleiter Christopher Kurtz.

Hannersdorf – Goberling 2:2. Zum Abschluss der Runde trennten sich Hannersdorf und Goberling mit 2:2. Der SVH fand besser ins Spiel und jubelte auch über eine Halbzeitführung. Julian Lang schloss eine schöne Kombination ab (45.). Goberling zeigte sich davon unbeeindruckt, kam rasch zum Ausgleich durch Spielertrainer Schermann. Kurz vor Schluss köpfelte Marvin Wagner zum vermeintlichen Sieg ein (86.). Hannersdorf traf in der Nachspielzeit aber noch zum Ausgleich. „Wir sind toll ins Spiel gestartet, in der zweiten Halbzeit war es aber keine gute Leistung mehr“, erklärte Hannersdorfs Obmann Matthias Konrad nach dem Spiel.

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© BVZ/Max

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