Welgersdorf tanzte Jabing aus und machte Schritt zum Titel
2. Klasse Süd A
Der SVW holte in der Samstags-Runde mit dem 1:0-Sieg gegen Jabing wichtige drei Körner. Wolfau siegte in Deutsch Schützen, Riedlingsdorf schoss Redlschlag mit 5:0 ab.
Tabellenführer Welgersdorf jubelte über einen 1:0-Sieg gegen Jabing. Im Nachtrag schlugen Jürgen Löffler und Co. dann auch noch Siget mit 2:0.
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Welgersdorf – Jabing 1:0.Topspiel-Alarm am Freitagabend in der Welgersdorfer Waldbach-Arena! Für die Gäste aus Jabing war klar: Will man noch eine Chance auf den Titel haben, muss man punkten. Und die Jabinger nahmen sich dieses Motto zu Herzen, agierten von Beginn an bissig. „Wir waren in den ersten 45 Minuten die klar bessere Elf“, meinte Obmann Christian Gansfuss, der nach 15 Minuten schon den Torschrei auf den Lippen hatte. Der sonst so verlässliche Benjamin Hupfer scheiterte aber vom Punkt an Sascha Freitag. Das rächte sich. Szabolcs Lödör (39.) traf noch vor der Pause per trockenem Abschluss zum 1:0 für den Tabellenführer, der in der zweiten Halbzeit das Spiel besser unter Kontrolle und einmal auch noch Glück hatte, als Jabing in Minute 91 den Lucky Punch vergab. „Das waren ganz wichtige drei Punkte für uns“, wusste Pressesprecher Diemtar Kaiser. „Generell war es eine hochklassige Partie, die mit Sicherheit das Niveau der 1. Klasse hatte.“
Dt. Schützen – Wolfau 3:4.Der SV Wolfau kehrte am Samstag gegen den SV Deutsch Schützen auf die Siegerstraße zurück. Dabei starteten die Wolfauer schon mit einem Rückstand ins Spiel. Daniel Horvath verlagerte nach wenigen Sekunden die Seite genial, fand Paul Zimmermann, der per Stangler Norbert Pakai bediente – 1:0. Die Heimischen agierten danach selbstbewusst, mussten aber nach einem abgefälschten Schuss den Ausgleich hinnehmen. Noch dicker kam es kurz darauf. Roland Reizer verpasste einen Rückpass – Eigentor. Die stärkste Phase hatten die Schützer dann nach der Pause, wo sie auch zum 2:2-Ausgleich kamen. Wolfau war an diesem Tag aber immer einen Schritt schneller und baute die Führung aus. Luka Bozic und Emil Hamzagic sorgten für einen 4:2-Vorsprung, der Anschlsustreffer der Heimischen durch Georg Bock (93.) kam etwas zu spät.
Riedlingsdorf – Redlschlag 5:0.Das Team der Stunde kommt aus Riedlingsdorf. Am Samstag konnten die Riedlingsdorfer über einen 5:0-Sieg gegen Redlschlag jubeln. Schon schnell zeichnete sich ab, in welche Richtung dieses Spiel gehen soll. Riedlingsdorf agierte dominant und gefährlich. Ivan Miscin traf folgerichtig zum 1:0 (21.). „Davor ließen wir aber schon einige Chancen liegen“, ärgerte sich Co-Trainer Philipp Michalek. Und auch bis zum zweiten Treffer sollte es einige Zeit dauern. Erst in Minute 72 traf Miscin zur Entscheidung. Danach zerlegte der neue Tabellenzweite, der auch im Nachtrag gegen Wolfau über einen 2:0-Sieg jubelte, die Redlschlager in ihre Einzelteile. Miscin machte seinen Dreierpack perfekt, in der Nachspielzeit stellte sich auch noch Semir Huremovic mit Treffern ein. Der ASK-Spielertrainer traf gegen seinen Ex-Klub doppelt zum 5:0.
Kroisegg – Oberschützen 0:3.Weiter im Flow bleibt auch der UFC Oberschützen, der in Kroisegg schnell die Weichen auf Sieg stellte. Marcel Benedek schoss die Wolfger-Elf schon nach zwei Minuten auf die Siegerstraße. Nach 22 Minuten erhöhte Zeyran Ergül auf 2:0 und spätestens mit dem dritten Treffer durch Dominik Pran (54.) war alles zugunsten der Schulstädter klar. „Wir haben nicht wirklich gut gespielt, aber trotzdem die drei Punkte eingefahren“, bejubelte Wolfger die Fortsetzung des Erfolgslaufs in der Schulstadt. Kroisegg-Pressesprecher Horst Gruber wollte zur Niederlage gar nicht viel sagen. „Nur so viel: Oberschützen hat verdient gewonnen. Unser Problem war, dass wir durch den schnellen Gegentreffer wieder einmal mit einem Rückstand ins Spiel gestartet sind.“
Mariasdorf – Goberling 2:0. Ebenfalls weiter im Flow sind die Mariasdorfer, die Goberling mit 2:0 auf die Heimreise schickten. Die Koller-Elf, bei der der Dreifach-Torschütze der Vorwoche, Matthias Kappel, auf der Bank Platz nahm, startete gegen die Goberlinger engagiert. Das erste Tor im Spiel sollte dann ein strittiger Elfmeter bringen. „Aus meiner Sicht war das kein Strafstoß“, ärgerte sich Goberling-Obmann Martin Engelmeyer. Referee Harald Mahr zeigte dennoch auf den Punkt. Und Attila Berta zeigte keine Nerven – 1:0 für Mariasdorf (34.). In der zweiten Halbzeit fanden beide Teams Möglichkeiten vor, den Endstand besorgte dann Rene Stubits mit einem gefühlvollen Treffer aus der Distanz (90.). „Wir waren nicht so gut wie noch in der Vorwoche gegen Redlschlag, aber haben wieder gepunktet“, freute sich SCM-Sektionsleiter Andreas Schuh.
Hannersdorf – Siget 1:0.Der SVH bejubelte in der Samstags-Runde einen 1:0-Sieg gegen den UFC Siget. Hannersdorf hatte über weite Strecken mehr vom Spiel und die besseren Möglichkeiten, berichtete Obmann Matthias Konrad. Die beste Einschussmöglichkeit vergab Slaven Hlisc, der vor der Pause vom Punkt an Lörinc Kovacs scheiterte. „Danach war ein wenig der Haken in unserem Spiel drin.“ Für einen Treffer sollte es dennoch reichen. Tamas Pungor (87.) erlöste den SVH spät. Für UFC Siget-Trainer Johannes Jani bitter: „Aus meiner Sicht hätten wir uns einen Punkt verdient, wir haben gut dagegengehalten.“
Hochart – Schachendorf 0:1.Der SV Hochart musste im ersten Teil des Oster-Doppels eine 0:1-Heimniederlage gegen Schachendorf hinnehmen. Trotz vieler Ausfälle starteten die Hocharter gut, fanden rasch zwei Stangentreffer vor. In Folge fightete sich Schachendorf ins Spiel und schoss auch einen regulären Treffer, der allerdings aberkannt wurde. Richtig jubeln durften die Gäste dann in Halbzeit zwei: David Dobos sorgte mit dem Tor des Spiels für Glücksgefühle beim SCS. „Es war kein Unterschied zwischen den beiden Mannschaften zu erkennen, ein Remis wäre gerecht gewesen“, meinte Hocharts Obmann Dieter Höfler zum unglücklichen Ausgang.