30er-Zone soll Kinder schützen

Oberschützen

Oberschützen reagiert auf schweren Unfall. Verkehrskonzept wird umgesetzt.

Von Bertie unger

Polizei, Geschwindigkeitsbeschränkungen und Farbmarkierungen sollen die gefährlichen Bereiche entschärfen.

Polizei, Geschwindigkeitsbeschränkungen und Farbmarkierungen sollen die gefährlichen Bereiche entschärfen.

© Bertie Unger

Der Tod der 10-jährigen Schülerin, die nach einem Unfall in Oberschützen starb, liegt knapp acht Wochen zurück. Nun reagiert man im Schulort mit einer 30er-Zone.

„Wir haben das in der letzten Gemeinderatsitzung beschlossen. Die geplante Beschränkung wird demnächst umgesetzt“, sagt Bürgermeister Hans Unger.

„Alle wichtigen Zubringerstraßen werden dann in diese Zone münden. Von Nord-Süd nach Ost-West. Die Bahnhofstraße, die Hauptstraße, der Bereich ab der Willersdorferstraße und im Norden bis zur Herrengasse. Farbliche Markierungen sollen die neuralgischen Punkte zusätzlich schützen“, sagt Hans Unger.

Und das ist auch von enormer Bedeutung, denn in Oberschützen gibt es mehr Schüler als Einwohner. Die Frequenz am frühen Morgen und gegen Mittag ist enorm.

Und dass zwei Bushaltestellen direkt an der Durchzugstraße liegen, ist natürlich auch keine optimale Lösung. „Die zu verlegen wurde schon angedacht, ist aber aus finanziellen Gründen nicht machbar“, sagt Oberschützens Ortschef.