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Bildungscampus für Preis nominiert
Stolz
Der Bildungscampus der Stadtgemeinde Oberwart wurde als eines von 23 Projekten für den Bauherr:innenpreis 2026 nominiert.
Amtsleiter Roland Poiger, Bürgermeister Georg Rosner, Volksschul-Direktorin Christina Frotschnig, Vizebürgermeister Michael Leitgeb, Thomas Rosner (Geschäftsführer PEB – Projektentwicklung Burgenland GmbH), Lucie Vencelidesová und Michael Anhammer vom Architekturbüro „Franz und Sue ZT GmbH“.
© Stadtgemeinde Oberwart
Bei der feierlichen Preisverleihung am Freitag in Graz ging der Bildungscampus zwar nicht als Preisträger hervor, doch bereits die Nominierung ist eine besondere Auszeichnung. Sie würdigt die Qualität des Projektes und das Engagement der Stadtgemeinde Oberwart als Bauherrin. Bürgermeister Georg Rosner, Vizebürgermeister Michael Leitgeb, Amtsleiter Roland Poiger, Volksschul-Direktorin Christina Frotschnig, Thomas Rosner (Geschäftsführer PEB – Projektentwicklung Burgenland GmbH) und Michael Anhammer sowie Lucie Vencelidesová vom Architekturbüro „Franz und Sue ZT GmbH“ waren bei der Veranstaltung dabei.
Der Bauherr:innenpreis wird seit 1967 von der Zentralvereinigung der Architekt:innen Österreichs vergeben. Er zeichnet Bauherrinnen und Bauherren aus, die gemeinsam mit Architekten besondere und innovative Bauprojekte ermöglichen. Bereits die Nominierung ist eine bedeutende Anerkennung. Die Auswahl erfolgt durch Fachjurys in den einzelnen Bundesländern. Anschließend entscheidet eine internationale Hauptjury über die Preisträger.
Eine besondere Anerkennung für Oberwart
Mit dem Bildungscampus hat die Stadtgemeinde Oberwart die größte Investition ihrer Geschichte umgesetzt. Insgesamt wurden 38 Millionen Euro in das neue Bildungszentrum investiert. Seit September 2025 wird das Gebäude von den Schülerinnen und Schülern der Volksschule genutzt. Auch die Zentralmusikschule und die Stadtkapelle Oberwart haben hier neue Räumlichkeiten erhalten.
Bürgermeister Georg Rosner freut sich über die Auszeichnung: „Auch wenn es kein Preis wurde, schon die Nominierung für diesen renommierten Preis ist eine große Ehre. Der Bildungscampus ist ein Projekt, auf das wir als Stadt sehr stolz sein können. Wir haben hier nicht einfach eine neue Schule gebaut. Wir haben einen Ort geschaffen, an dem sich unsere Kinder wohlfühlen und bestmöglich entwickeln können. Mein Dank gilt dem Architekturbüro Franz und Sue, der PEB und allen Beteiligten, die dieses Vorhaben gemeinsam mit uns umgesetzt haben.“
Architektur, die das Lernen unterstützt
Das vom Architekturbüro „Franz und Sue ZT GmbH“ geplante Gebäude bietet Platz für eine 24-klassige Volksschule mit Ganztagesbetreuung. Die Klassen sind in sechs übersichtlichen Clustern angeordnet. Großzügige Gemeinschaftsbereiche, moderne Unterrichtsräume und viel Tageslicht schaffen eine angenehme Lernatmosphäre. Auch Nachhaltigkeit und die Gestaltung der Außenflächen spielten bei der Planung eine wichtige Rolle. Dem Bau ging ein europaweiter Architekturwettbewerb voraus. Insgesamt 66 Projekte wurden eingereicht. Das Architekturbüro „Franz und Sue ZT GmbH“ konnte sich 2021 mit seinem Entwurf durchsetzen. In der anschließenden Planungsphase wurden die Anforderungen der zukünftigen Nutzer intensiv berücksichtigt. Die PEB –Projektentwicklung Burgenland GmbH übernahm als Bauträger die Umsetzung des Projektes für die Stadtgemeinde.
Mit dem Bildungscampus ist ein Ort entstanden, der weit mehr als ein Schulgebäude ist. Er verbindet Bildung, Musik, Bewegung und Begegnung. Die Nominierung für den Bauherr:innenpreis 2026 ist eine Bestätigung für den eingeschlagenen Weg und unterstreicht die Bedeutung dieses Projektes weit über die Stadtgrenzen hinaus.