Interkultureller Musikworkshop

länderübergreifend

In Oberwart fand ein interkultureller Musikworkshop statt.

Es wurde gemeinsam musiziert.

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Der Burgenländisch-Ungarische Kulturverein (BUKV) veranstaltete einen interkulturellen Musikworkshop in Oberwart, bei dem die vereinseigenen VolksmusikerInnen Sängerinnen aus Großdorf/ Vaskeresztes, Ungarn als Gäste begrüßten. Ziel des Workshops war es, das gemeinsame Kulturgut im mehrsprachigen Grenzraum auszutauschen und weiterzugeben.

Die VolksmusikerInnen des BUKV, die Mitglieder der Volksmusikensembles Csörge und Szélforgók sowie die Mitglieder der Deutsche Chor aus Großdorf/Vaskeresztes, Ungarn lernten im Workshop voneinander ungarische und deutsche Volkslieder. Die deutschen Melodien – Do geh i ins Wiatshaus, Im Garten steht ein Baum, Die Liebe, die reist durch die Wöt – wurden auf der Violine und der Tamburizza gespielt, während die ungarischen Volkslieder – Viszik a menyasszony, Elszárad az a fű, Szalad a kisegér, Feltették a fejedre a koszorút – gemeinsam zur Streichbegleitung gesungen wurden. Der Workshop fand unter der Leitung von János Földesi, dem Volksmusiklehrer des BUKV und Leiter des Ungarischen Volksmusikensembles Boglya sowie Valéria Hatosné Németh, Leiterin des Großdorfer Chores statt. Das ausgewählte Liedgut handelte von der Liebe und von Hochzeitsbräuchen und umfasste Melodien, die auf beiden Seiten der Landesgrenzen sowohl im Burgenland als auch in Westungarn in ähnlichen Lokalvarianten bekannten sind.

Der interkulturelle Volksmusikworkshop wird am 14. November 2026 fortgesetzt.