Der SCO meisterte die vermeintlich schwierigste Phase ungeschlagen und will diese Serie bis zum Ende der Rückrunde aufrechterhalten.
Der Play-off-Modus für die Frauen-Landesliga steht fest
OSG Frauen Landesliga
Der BFV hat die Richtlinien für das Play-off der Frauen fixiert. Nach Runde 18 wird die Liga geteilt.
© Thomas Werchota
Der finale Meisterschaftsmodus für die aktuelle Saison steht nun fest. Der Burgenländische Fußballverband hat die Richtlinien für das Play-off der OSG Frauen Landesliga in der kommenden Saison bekanntgegegen. Nach Abschluss der 18 Runden des Grunddurchgangs wird die Tabelle in zwei Play-off-Gruppen aufgeteilt.
Die ersten vier Mannschaften qualifizieren sich für das obere Play-off, die Teams auf den Plätzen fünf bis neun spielen im unteren Play-off weiter. Dabei werden sämtliche im Grunddurchgang erzielten Punkte und Tore sowie die daraus resultierende Tordifferenz in die jeweilige Gruppe mitgenommen.
Ein Heimspiel mehr
Auch die Anzahl der Gelben, Gelb-Roten und Roten Karten wird übernommen. Die direkten Duelle aus Grunddurchgang und Play-off zählen für die gesamte Saison.
Gespielt wird jeweils eine einfache Runde. Im oberen Play-off bestreiten die vier Mannschaften jeweils drei weitere Partien, wobei das Top-Duo zwei Heimspiele und ein Asuwörtsspiel hat. Der Dritte und der Vierte muss zweimal auswärts antreten und hat ein Heimspie.
Im unteren Play-off stehen für die fünf Teams jeweils fünf Runden auf dem Programm. Aufgrund der ungeraden Mannschaftsanzahl ist dabei pro Runde jeweils ein Team spielfrei.
Die endgültige Tabellenplatzierung ergibt sich aus der Gesamtwertung des Grunddurchgangs und der im Play-off erzielten Ergebnisse. Der Meistertitel der OSG Frauen Landesliga 2026/27 geht an jene Mannschaft, die nach der dritten Runde des oberen Play-offs den ersten Tabellenplatz belegt. Damit verbunden ist auch die Qualifikation für die Relegation zur ÖFB 2. Frauen Bundesliga. Zeitlich sind die beiden Play-off-Gruppen unterschiedlich angesetzt: Das obere Play-off soll bis einschließlich Kalenderwoche 19 abgeschlossen sein, das untere Play-off läuft bis einschließlich Kalenderwoche 21.
Zusätzlich könnte es für den „Sieger“ des unteren Play-offs ein Zuckerl geben, das bei der kommenden Ligasitzung, die am 9. Dezember stattfindet. beschlossen werden soll. BFV-Frauenreferentin Lara Pichler: „Ds könnte beispielswiese ein Platz in der nächsten Runde des BFV Cups für die kommende Saison sein.“
Cupfinale: Termin steht
Ebenfalls in Kalenderwoche 21 findet das BFV Frauen Cupfinale statt. Sollte sich eine Mannschaft aus dem unteren Play-off für das Endspiel qualifizieren, hat das Cupfinale aufgrund des festgelegten Termins und der damit verbundenen Ehrungen Vorrang. Das betreffende Meisterschaftsspiel wird dann in Abstimmung mit den beteiligten Vereinen vor oder nach dem Cupfinale ausgetragen. Die endgültige Entscheidung darüber trifft der Frauenfußballausschuss.
Für den Meister der OSG Frauen Landesliga beginnen ab Kalenderwoche 22 die Relegationsspiele. Die entsprechenden Termine sind ebenfalls im Rahmenzeitplan des BFV vorgesehen. Die Ermittlung der Torschützenkönigin erfolgt bereits nach Abschluss des Grunddurchgangs. Bei Punktegleichheit am Ende des Play-offs kommen die geltenden Meisterschaftsbestimmungen des BFV zur Anwendung. „Wir haben diesen Vorschlag auf Basis der Mehrheit beschlossen“, so Pichler über die Lösung für das Play-off.
Paul Troindl, Trainer des Tabellenführers Neusiedl am See , ist kein Freund von Play-offs: „Mir wäre lieber, wenn eine Meisterschaft mit einer Hinrunde und Rückrunde abgeschlossen wird.“ Beim Tabellenzweiten Bad Sauerbrunn kann man sich mit den Modalitäten anfreunden, wie der Sportliche Leiter Alexander Halbauer betont: „Das ist eine sehr faire Lösung.“