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LKW-Maut

Keine LKW-Maut, aber der Transit muss von der Landstraße runter

Die geplante LKW-Maut im Burgenland ließ die Wirtschaft auch bundesweit nicht kalt. Jetzt präsentierten Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Wirtschaftskammer-Präsident Andreas Wirth eine Einigung: Die Maut kommt nicht, dafür werden Fahrverbote ausgeweitet und mehr Mittel für Straßen-Sanierungen gefordert.

Das Land will bei der LKW-Maut noch nachschärfen

Bei der angekündigten LKW-Maut, die ab 2027 auf drei Landesstraßen eingehoben werden soll, will Landeshauptmann Hans Peter Doskozil nach Kritik noch einmal nachschärfen. Es werde intensive Gespräche mit der Wirtschaft geben und im Zuge dessen ein neuer Vorschlag erarbeitet, kündigte er mit Verkehrslandesrat Heinrich Dorner an. Die Maßnahme solle den Transit treffen, nicht aber heimische Betriebe.

Lkw-Maut im Burgenland startet nächstes Jahr auf drei Landesstraßen

Das Burgenland will die angekündigte Benützungsgebühr für den Schwerverkehr auf Landesstraßen mit Jahresbeginn 2027 umsetzen. Zu Beginn wird die Lkw-Maut auf drei Strecken eingehoben. Die Jahresvignette soll zwischen 650 und 1.000 Euro kosten, erklärte Landesrat Heinrich Dorner (SPÖ) am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Er rechnet mit Einnahmen in Höhe eines mittleren einstelligen Millionenbetrags.