Parndorf will gegen Scheiblingkirchen zurück auf die Siegerstraße

Regionalliga Ost

author Von Martin Ivansich

Parndorf will gegen Scheiblingkirchen zurück auf die Siegerstraße

© Martin Ivansich

Parndorf - Scheiblingkirchen; Freitag, 19 Uhr. Mit Scheiblingkirchen kommt am Freitagabend ein Aufsteiger ins Burgenland, der bislang eine solide Hinrunde spielt. Die Niederösterreicher sind Achter, haben 18 Punkte am Konto - vier mehr als Parndorf. Der SC/ESV wartet mittlerweile seit drei Runden auf ein Erfolgserlebnis. Auswärts gab es zweimal ein 0:1 (gegen den MSV und zuletzt gegen Viktoria), daheim holte die Mannschaft von Trainer Paul Hafner ein 1:1 gegen Titelkandidaten Sport-Club. Die Parndorfer können mit den Top-Teams mithalten, das weiß man im Heidebodenstadion auch.

„Allerdings ist die Liga so ausgeglichen, dass es auch gegen jeden Gegner schwierig werden kann“, weiß Hafner, der klarstellt: „Jetzt sollten wieder Punkte her.“ Gut, dass Abwehrchef Christian Bubalovic wieder zur Verfügung steht. Der Routinier saß in Wien beim 0:1 gegen die Viktoria eine Gelbsperre ab. Dieses Schicksal ereilt nun den Defensiv-Organisator der Gäste. Scheiblingkirchens Gregor Simandl - der bis auf 13 Minuten in Mattersburg keine Sekunde in dieser Saison verpasste - muss im Burgenland zusehen. Genauso wie Parndorf-Kapitän David Dornhackl, der weiterhin angeschlagen ist.

Zurück zur jüngsten Parndorfer Bilanz. Da steht in Sachen Toren nur der eine Treffer von Erbima Fofana beim 1:1 gegen den Wiener Sport-Club auf der Habenseite der Burgenländer, die in den letzten Monaten vor allem durch ihre Offensivstärke glänzten. Die ist in den letzten Wochen nicht abhanden gekommen, aber kaum effizient. „Wir haben unsere Chancen, das Problem ist aber, wir machen zu wenig daraus“, so Hafner. Gegen Mattersburg war man tonangebend, und in Wien bei der Viktoria verballerte der SCS/ESV mehrere Hochkaräter. „Ich bin überzeugt, dass wir auch gegen Scheiblingkirchen zu unseren Chancen kommen werden. Es muss ein Erfolgserlebnis her in Form eines Treffers. Vielleicht müssen wir es auch erzwingen“, so Hafner.