Das BRG Oberpullendorf und die MS Horitschon halten nach dem ersten Schülerliga-Turnier in Kobersdorf beim Punktemaximum. Nächste Woche fällt in Oberpullendorf die Entscheidung im Kampf um den Aufstieg in die nächste Runde.
Punkteteilung: Pinkafeld holt X in Pama
Burgenland Energie Landesliga
Der SK Pama drehte einen 0:1-Rückstand dank eines Doppelpacks von Sebastian Toth. Am Ende glich Pinkafeld aber noch aus.
Der SK Pama und Coach Zoltan Feketen remisierten daheim gegen Pinkafeld mit 2:2.
© Christopher Schneeweiß
SK Pama- Pinkafeld 2:2. Der SK Pama musste sich im Heimspiel gegen den SC HERZ Pinkafeld mit einem 2:2-Unentschieden begnügen. Dabei sah es nach einer starken zweiten Halbzeit und einem Doppelpack von Sebastian Toth bereits nach einem Heimsieg aus. Doch die Pamer verabsäumten es, ihre Überlegenheit für einen dritten Treffer zu nutzen, und wurden dafür mit einem Elfmetertor bestraft. Sportlicher Leiter David Pototschnig konnte mit der Punkteteilung letztlich dennoch leben.
Vor 250 Zuschauern entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Begegnung, in der sich beide Mannschaften weitgehend neutralisierten. Torchancen waren in den ersten 45 Minuten Mangelware. Umso ärgerlicher war aus Sicht der Hausherren der Gegentreffer unmittelbar vor dem Pausenpfiff.
In der Nachspielzeit der ersten Hälfte gelang es den Pamanern gleich zweimal nicht, den Ball entscheidend aus der Gefahrenzone zu befördern. Milan Martinov nutzte die Gelegenheit und versenkte das Leder mit einem sehenswerten Weitschuss zum 0:1 (45.+1).
Sebastian Toth dreht die Partie
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Hausherren allerdings wie ausgewechselt. Pama übernahm zunehmend das Kommando und belohnte sich bereits in der 51. Minute mit dem Ausgleich. Nach einem weiten Zuspiel nahm Czibula den Ball auf und bereitete ideal für Sebastian Toth vor, der zum 1:1 vollendete.
Damit war der Torhunger des Pamaner Angreifers aber noch lange nicht gestillt. Nur sieben Minuten später schlug Toth erneut zu. Diesmal war es Michal Maas, der den Ball mustergültig in den Rückraum spielte. Toth nahm sich das Leder gekonnt mit und stellte auf 2:1 (58.).
Innerhalb von nur sieben Minuten hatten die Hausherren die Begegnung gedreht. Auch danach blieb Pama die spielbestimmende Mannschaft und drängte auf die Vorentscheidung.
„Wir haben es verabsäumt, auf 3:1 zu stellen“, ärgerte sich Pototschnig im Nachhinein über die ausgelassenen Möglichkeiten.
Elfmeter kostet den Heimsieg
Und tatsächlich sollte sich die mangelnde Chancenverwertung rächen. In der 67. Minute bekamen die Gäste einen Strafstoß zugesprochen, den Dario Tadic zum 2:2 verwandelte.
Damit war die Partie wieder völlig offen. Pama konnte seine zuvor gezeigte Überlegenheit nicht mehr in einen weiteren Treffer ummünzen, sodass es letztlich bei der Punkteteilung blieb.
Pototschnig zog nach dem Schlusspfiff eine durchaus versöhnliche Bilanz. „Wir nehmen den Punkt mit. Ein Sieg wäre schön gewesen, aber Pinkafeld war eine richtig starke Mannschaft“, erklärte der Sportliche Leiter. Angesichts des gesamten Spielverlaufs sprach er von einem gerechten Unentschieden.
Für die Pamer war es dennoch eine verpasste Gelegenheit, sich mit einem Heimsieg weiter von den hinteren Tabellenregionen abzusetzen. Vor allem die starke Phase nach der Pause zeigte aber, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.
SK Pama – SC HERZ Pinkafeld 2:2 (0:1).
0:1 (45.+1) Martinov, 1:1 (51.) Sebastian Toth, 2:1 (58.) Sebastian Toth, 2:2 (67.) Tadic (Strafstoß).
SR: Karadag, 250.
SK Pama: Brankovic; Czibula, Szegner, Pipiska, Rak; Michal Maas, Glock; Lörincz, Matej Maas, Szikonya; Sebastian Toth.
Pinkafeld: Diridl, Gamperl, Bauer (59. Pickl), Neubauer, Herczeg, Bekö, Sifkovits, Martinov (59. Wohlmuth), Kirnbauer (68. Kappel), Zapfel, Tadic.
Res: 4:1.