Mittelschule Neudörfl erste „KI-Pilotschule“ im Burgenland

Auszeichnung

Bundesminister Martin Polaschek verlieh am 15. März die Auszeichnung an die Mittelschule.

Von Redaktion BVZ

Minister Martin Polaschek mit Neudörfls Bürgermeister Dieter Posch, Schuldirektorin Karin Sinawehl, Sandra Steiner (Bildungsdirektion Burgenland) und Vertretern der Schule bei der Zertifikatsübergabe.

Minister Martin Polaschek mit Neudörfls Bürgermeister Dieter Posch, Schuldirektorin Karin Sinawehl, Sandra Steiner (Bildungsdirektion Burgenland) und Vertretern der Schule bei der Zertifikatsübergabe.

© Bundesministerium

„Mit den neuen KI-Pilotschulen treiben wir die Digitalisierung im Bildungsbereich mit voller Konsequenz weiter voran. Neben der Digitalen Grundbildung, den Tablets & Laptops für Schülerinnen und Schüler sind nun die Pilotschulen zur Förderung des Umgangs mit Künstlicher Intelligenz der nächste wichtige Schritt zum Klassenzimmer der Zukunft. Deshalb freut es mich, die Mittelschule Neudörfl als 'KI-Pilotschule' auszuzeichnen, die Schwerpunkte im Bereich Digitalisierung in ihren Unterricht integriert hat“, so Bundesminister Martin Polaschek.

Künstliche Intelligenz hat sich als fixer Bestandteil unseres Alltages sowie unserer Lern- und Arbeitswelt etabliert und verändert unsere Gesellschaft nachhaltig. Diese Transformation stellt zum einen eine große Chance in vielen Bereichen dar, selbstverständlich auch im Bildungsbereich. Jedoch stellt sie unsere Schulen auch vor Herausforderungen und Fragen in Bezug auf den richtigen Umgang mit der KI, sowie nach der menschlichen Entscheidungsfreiheit, Datenschutz und Sicherheit.

Um Schülerinnen und Schüler bei diesen Fragestellungen zu unterstützen und die Chance des digitalen Wandels bestmöglich zu nutzen, hat Bundesminister Martin Polaschek Ende 2023 eine umfassende KI-Strategie für Schulen vorgestellt.

Dabei wurde eine Gruppe von Expertinnen und Experten aus Universitäten und Pädagogischen Hochschulen eingesetzt, um Maßnahmen im Rahmen des Schulpakets KI vorzuschlagen, zu reflektieren und zu begleiten. Ziel dabei ist es, den Schülerinnen und Schülern Gefahren und Herausforderungen sowie die Potenziale von KI aufzuzeigen, damit zu lernen und zu arbeiten.

Denn „Künstliche Intelligenz eröffnet vielfältige Chancen zur effektiven Unterstützung von Lernprozessen im Unterricht. Entscheidend ist jedoch, das Wissen darüber zu erlangen, wie wir diese Möglichkeiten bestmöglich nutzen können.“, erläutert Bundesminister Martin Polaschek.

Der Einladung des BMBWF (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung), an einer Pilotierung von KI-Lernsoftware teilzunehmen, die individuelle Lernbedürfnisse und -stile berücksichtigen, sind 239 Schulen aus ganz Österreich gefolgt.

Aus dem Kreis dieser Schulen erfolgte eine Auswahl von 100 Pilotschulen durch Expertinnen und Experten des Schulnetzwerkes eEducation Austria unter Einbindung der Bildungsdirektionen. Ziel ist es, aus allen Bundesländern und Schularten die ausgewählten KI-Pilotschulen mit einer entsprechenden KI-Lernsoftware auszustatten.

Die Schulen werden die Möglichkeiten und Grenzen im und für das Lernen dokumentieren und aufzeigen um daraus wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für alle Schulen zu benennen.

An der burgenländischen Schule, MS Neudörfl, konnte sich Bundesminister Polaschek nun von Erfolgen der Digitalisierungsarbeit überzeugen. An der MS Neudörfl im Schwerpunkt Informatik vor allem auf den Umgang mit digitalen Endgeräten gesetzt. So kommen etwa im Unterricht das iPad und verschiedene digitale Programme im Rahmen der Digitalen Grundbildung in allen Schulstufen zum Einsatz.