„Ich habe es befürchtet“: Georg Pangl bleibt dennoch zuversichtlich

BFV-Präsident

Burgenlands Fußballverbandspräsident glaubt an Österreichs Weiterkommen in der Gruppe, auch wenn das Auftaktmatch ergebnistechnisch in die Hosen ging.

Von Von Bernhard Fenz

Marcel Sabitzer (Mitte) und seine österreichischen Teamkollegen wurden von den Franzosen zumindest ergebnistechnisch in die Zange genommen – 0:1.

Marcel Sabitzer (Mitte) und seine österreichischen Teamkollegen wurden von den Franzosen zumindest ergebnistechnisch in die Zange genommen – 0:1.

© GEPA pictures, GEPA pictures/ Armin Rauthner

Am Montagabend passten zwar Stimmung und Vorfreude perfekt zum österreichischen Start in die EURO 2024, das Auftaktspiel gegen Frankreich war dann allerdings ernüchternd. Vor allem das Ergebnis passte nicht, die Mannschaft von Ralf Rangnick musste sich 0:1 geschlagen geben. BFV-Präsident Georg Pangl vertrat das Burgenland im Wiener Raimundtheater bei dem Event „Höchste Fußballkultur“, wo Österreichs Musical-Location zur Private Viewing-Area umgewandelt wurde. Der Verbands-Boss sagt: „Ich habe befürchtet, dass es 0:1 ausgeht, auch wenn die Mannschaft aufopferungsvoll gekämpft, aber sich nicht für den Aufwand belohnt hat.“

Zuversichtlich bleibt Pangl aber allemal, was die weitere Gruppenphase betrifft. Am Freitag (18 Uhr) geht es gegen Polen im Berliner Olympiastadion weiter. Dort, wo dann am kommenden Dienstag zur selben Anstoßzeit die Niederlande als finaler Gruppengegner warten. Bei diesem Duell wird Georg Pangl übrigens live vor Ort sein und dem ÖFB-Team im Stadion die Daumen drücken. Bedenklich findet der Stotzinger im Vorfeld der zweiten Begegnung gegen Polen allerdings den Umstand, dass Österreichs Gegner bereits am Sonntag, 30 Stunden vor dem Ankick des Frankreich-Spiels, gegen die Niederlande ran durfte.

„Das ist in Bezug auf den Regenerationsvorsprung schon ein Pferdefuß für Österreich.“ Dennoch ändert diese Tatsache nichts daran, dass Georg Pangl vom Aufstieg in die K.o.-Phase überzeugt bleibt. „Ich glaube, dass die Mannschaft über die Gruppenphase drüberkommt. Spätestens im Viertelfinale könnte mit Portugal aber dann eine weitere große Hürde folgen.“ Und wer wird Europameister? „Ich gehe aktuell von Frankreich aus.“

„Ich habe es befürchtet“: Georg Pangl bleibt dennoch zuversichtlich

© Angelo Kreuzberger