Der Bildungscampus der Stadtgemeinde Oberwart wurde als eines von 23 Projekten für den Bauherr:innenpreis 2026 nominiert.
Neues Heizwerk für Bad Tatzmannsdorf und Oberschützen
Burgenland Energie
Ein weiterer Schritt Richtung Energieunabhängigkeit und Energiesicherheit im Burgenland. Gemeinsam mit Bad Tatzmannsdorfs Bürgermeister Stefan Laimer und Oberschützens Ortschef Hans Unger, mit Betrieben aus der Region und den Projektpartnern wurde das Kraftwerk der Energie Burgenland offiziell eröffnet.
Geschäftsführer AVITA Therme Peter Prisching, Bürgermeister Bad Tatzmannsdorf Stefan Laimer, Bürgermeister Oberschützen Hans Unger, CEO & Eigentümer Unger Stahlbau Matthias Unger, Eigentümer Hotel Reiters Supreme Karl Reiter, CEO Burgenland Energie Stephan Sharma, Burgenland Energie Matthias Lehner und Burgenland Energie Michael Weixelbraun.
© Burgenland Energie
Das erneuerbare Heizwerk nutzt regionale Hackschnitzel, die über einen hochmodernen, emissionsarmen Prozess verbrannt werden und dabei Wasser erhitzen. Über ein örtlich errichtetes Fernwärmenetz werden Betriebe und Gemeinde so mit burgenländischer Wärme versorgt. Das bestehende Biomassekraftwerk wurde bei laufendem Betrieb von drei Megawatt auf zehn Megawatt ausgebaut und hat eine Wärmeerzeugung von aktuell rund 9.000 Megawattstunden. Mit dieser Anlage werden die Gemeindegebiete Bad Tatzmannsdorf und Oberschützen sowie die burgenländischen Leitbetriebe im Gesundheits- und Tourismusbereich – Avita-Therme Bad Tatzmannsdorf, Reduce Gesundheitsressort, Reha-Zentrum der Pensionsversicherung, Reiters Hotel, Therapiezentrum Rosalienhof – von ausländischem Erdgas auf eine sichere, burgenländische Wärmeversorgung umgestellt.
„Mit diesem erneuerbaren Wärmeprojekt setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung 100 Prozent Energiesicherheit und Energieunabhängigkeit des Burgenlands“, sagt Burgenland Energie CEO Stephan Sharma. „Das Projekt steht für ‚Raus aus der Unsicherheit ausländischer Erdgaslieferungen – Rein in die burgenländische Energieunabhängigkeit‘. Wir investieren hier mehr als sechs Millionen Euro in die Zukunft des burgenländischen Wirtschaftsstandorts. Wir werden auch von den regionalen Holzlieferanten Planbarkeit benötigen, um stabile burgenländische Wärmepreise anbieten zu können“, so Sharma.
Ortschefs zeigen sich sehr zufrieden
„Mit der Umsetzung dieser Anlage sichern wir nicht nur Unternehmen und Arbeitsplätze in unserer Region, sondern auch wichtige Einrichtungen wie Schulen und das Kulturzentrum, mit nachhaltiger Wärme“, betont Oberschützens Bürgermeister Hans Unger.
„Als Bürgermeister der größten Tourismusgemeinde des Burgenlandes freue ich mich sehr, dass sowohl unsere Unternehmer:innen, als auch private Haushalte die Energie nun auch regional- quasi vor der Haustüre- beziehen können. Diese vor allem aus wirtschaftlicher Sicht wichtige Möglichkeit manifestiert die Identifikation mit der Marke Bad Tatzmannsdorf und der gesamten Region des Südburgenlandes“, sagt Bad Tatzmannsdorfs Bürgermeister Stefan Laimer.