Im Burgenland wird noch intensiver für Kinder und Enkel vorgesorgt, als in anderen Bundesländern. Die Sparstudie der Erste Bank zeigt aber auch, dass gerne konservativ veranlagt wird. Dabei können schon kleine Beträge auf lange Sicht große Summen bringen - und das wird durch das „Zukunftsdepot“ des Bundes jetzt besonders interessant.
"Gemeinde-Gipfel" zur finanziellen Entlastung geplant
Burgenland
Zur finanziellen Entlastung der Kommunen lädt der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil gemeinsam mit dem nun zuständigen Landesrat Leonhard Schneemann (beide SPÖ) die Gemeinden zu einem "Gipfel", der am 25. März stattfinden soll.
Pile of euro coins on euro notes.
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Das Angebot, den Müllverband zu übernehmen, liege weiterhin auf dem Tisch, allerdings brauche es eine "stringente Unternehmensbewertung", die das neue Pfandsystem berücksichtige, hieß es am Dienstag in einer Aussendung.
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Wie angekündigt, sollen die im Dezember aufgenommenen Gespräche mit den Gemeindeverbänden über strukturelle Maßnahmen zur finanziellen Entlastung fortgesetzt werden. Die Einladung an den Gemeindevertreterverband, den Gemeindebund und den Städtebund wurde bereits verschickt.
Forderung an neue Bundesregierung
"Neben dem bereits beschlossenen Gemeindefonds liegt ein großes Entlastungspotenzial in der Einrichtung von 'shared services' in Zusammenarbeit mit dem Land und der Landesholding. Auch bei der Umsetzung kommunaler Infrastrukturprojekte wird das Land die Gemeinden weiter - und tiefgreifender als die anderen Bundesländer - gezielt unterstützen", betonte Doskozil.
Die Übernahme des Burgenländischen Müllverbands (BMV) durch die Landesholding sei weiterhin aufrecht. Allerdings brauche es eine stringente Unternehmensbewertung, denn durch das neue Pfandsystem für Plastikflaschen verliere der BMV einen Geschäftszweig, meinte der Landeshauptmann, der auf konstruktive Gespräche "ohne parteipolitische Manöver" hofft.
Ursächlich für die schwierige finanzielle Situation der Kommunen seien die "Versäumnisse" der letzten Bundesregierung. Von der neuen Regierung erwartet sich Doskozil nun "klare Ansagen" zur Entlastung.