8:1! Der Parndorf-Express überrollte dezimierte Draßburger
BURGENLANDLIGA
Parndorf eilt in Richtung Ostliga. Gegen den ASV Draßburg, bei dem drei Spieler wegen Sperren fehlten, setzte sich der Leader mühelos mit 8:1 durch.
Jubelstimmung! Christian Haider, Timo Schmelzer, Paulo Jani und Dominik Wydra (v.l.) feierten den Kantersieg in Draßburg.
© Martin Ivansich
Draßburg - Parndorf 1:8.Drei gesperrte Spieler, davon zwei aus der Viererkette - Kapitän Marcel Etzelsdorfer und Rechtsverteidiger Roman Bobak. Zusätzlich fehlte Mittelfeldmann Paul Csmarich. Zu viel, um den überlegenen Tabellenführer letztlich zu fordern.
„Mir ist wichtig, dass wir viele Torchancen kreieren. Und das haben wir auch gemacht“, freute sich Parndorf-Spielertrainer Dominik Wydra. Er beobachtet einen steten Aufwärtstrend, „seit Schattendorf wurden wir immer besser. Es war klar, dass die Systemumstellung nicht sofort greift. Aber jetzt läuft es schon sehr gut.“ In Minute sechs brachte Simon Buliga seine Farben schon Führung, zehn Minuten später legte er das 2:0 nach. „Dann kam die einzige Phase im Spiel, in der ich nicht ganz zufrieden war“, musste Wydra mitansehen, wie seine Mannschaft plötzlich nicht mehr mit der gleichen Energie ans Werk ging und sogar das 1:2 kassierte (37.). Kurz vor der Pause schaffte der SC/ESV aber wieder klare Verhältnisse: Lukas Grozurek und David Dornhackl erhöhten auf 4:1.
Weitere vier Tore nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel blieb Parndorf am Drücker und ließ nicht nach. Lukas Grozurek erhöhte prompt auf 5:1, ehe der stark aufspielende Tin Zeco das halbe Dutzend voll machte. Der Kantersieg fiel durch Tore von Paulo Jani und Florian Krutzler noch höher aus, das 8:1 war eine Machtdemonstration des Tabellenführers. „90 Prozent der Tore waren herausgespielt“, war Wydra glücklich. „Unser Ziel ist es, jede Partie so zu spielen und zu dominieren.“
Draßburgs Sportlicher Leiter Oliver Frank war enttäuscht: „Wir haben elf Spieler am Platz, die den Anspruch stellen, in der Kampfmannschaft zu spielen. Daher erwarte ich mir die Tugenden, die für die Landesliga notwendig sind. Das haben einige vermissen lassen. Natürlich hat Parndorf Klasse, aber so darf man sich nicht präsentieren.“
ASV Draßburg - SC/ESV Parndorf 1:8 (1:4).-
Torfolge: 0:1 (6.) Buliga, 0:2 (16.) Buliga, 1:2 (37.) Cicek, 1:3 (41.) Grozurek, 1:4 (45.) Dornhackl, 1:5 (48.) Grozurek, 1:6 (55.) Zeco, 1:7 (69.) Jani, 1:8 (90.) Krutzler.
Reserven: 2:0 (Dudjak, Radicic).-
SR: Paukovits.- Draßburg, 100.
Draßburg: Bagherian; Aigner, Radvanyi, Petar Mijatovic, Nedeljkovic; Milic, Skoric; Iyobosa, Cicek (73. Mladenovic), Lalic (81. Budean), Mucaj (57. Radicic).
Parndorf: Krauss; Zeco (77. Behringer), Rath(46. Schweiger), Wydra, Haider, Dornhackl (77. Krutzler); Schmelzer; Andrejevic (57. Jech),Jani; Buliga, Grozurek.