Christian „Jumbo“ Bauer nicht mehr Trainer beim SK Pama

BURGENLANDLIGA

Nach einem offenen Gespräch trennen sich der SK Pama und Trainer Christian Bauer einvernehmlich. Grund für die Entscheidung sind die sportliche Entwicklung und die letzten Ergebnisse. Eine interne Lösung soll die Saison zu Ende bringen.

Von Christopher Schneeweiß und Martin Ivansich

Aus und vorbei. Christian "Jumbo" Bauer ist nicht mehr Trainer beim SK Pama.

Aus und vorbei. Christian "Jumbo" Bauer ist nicht mehr Trainer beim SK Pama.

© Martin Ivansich

Der SK Pama und sein bisheriger Trainer Christian „Jumbo“ Bauer gehen ab sofort getrennte Wege. In einem Gespräch zwischen der Vereinsführung und Bauer wurde einvernehmlich beschlossen, die Zusammenarbeit zu beenden. Grund für die Trennung seien die zuletzt enttäuschenden Ergebnisse sowie eine Entwicklung der Mannschaft, die nicht den Vorstellungen des Vereins entsprach, wie der Klub am Sonntag bekannt gab.

„Wir bedanken uns herzlich bei Jumbo für seinen Einsatz, seine Leidenschaft und die geleistete Arbeit beim SK Pama“, heißt es in der Mitteilung. Der Verein betont, dass man die vergangenen Monate trotz allem sehr schätzt. Die sportliche Leitung des SKP hat bereits die Suche nach einem Nachfolger aufgenommen. Dieser soll allerdings erst im Sommer das Zepter übernehmen. Bis dahin wird eine interne Übergangslösung die Mannschaft coachen: Kapitän und Sektionsleiter-Stellvertreter David Pototschnig wird als Übungsleiter einspringen.

Bauer: „Mannschaft und ich haben nicht mehr zusammengearbeitet“

Pototschnig ist derzeit aufgrund eines Muskelfaserrisses in der Wade außer Gefecht und kann sich daher voll und ganz aufs Training konzentrieren. „Wir wollen noch drei bis fünf Punkte holen“, hofft er auf einen zählbaren Aufwärtstrend mit seinem Herzensklub. „Jetzt heißt es Köpfe freibekommen und nach vorne schauen.“

Bauer hat übrigens schon gespürt, dass es mit seiner Regentschaft in Pama zu Ende gehen könnte. „In Jennersdorf bin ich schon alleine gestanden und habe mir den Kopf zerbrochen. Vielleicht hatte ich zu hohe Ansprüche.“ Jedenfalls hatte er das Gefühl, dass er und sein Team auseinandergedriftet sind. „Wir haben nicht mehr zusammengearbeitet“, lautete seine Analyse. Dass die Ergebnisse zuletzt nicht mehr gepasst haben, sei aber auch auf die Verletzungsmisere zurückzuführen gewesen. „Wir hätten noch ein X und einen Sieg gebraucht. Dann hätten wir das gemeinsam noch geschafft.“ Bauer werde sich jetzt vermehrt auf sein zweites Hobby konzentrieren: die Musik. Für neue Projekte in Sachen Fußball sei aber natürlich auch nicht abgeneigt.