Derby und Abstiegskampf! Für Schattendorf und Marz geht es um viel

BURGENLANDLIGA

Schattendorf empfängt am Samstag Marz. Im Bezirksderby geht es dabei um ganz wichtige Punkte im Kampf um den Ligaverbleib.

Von Martin Ivansich

Schattendorfs Florian Reiner (r.) und der Marzer Patrick Scheiber trennten sich in der Hinrunde 0:0. Am Samstag geht es für beide um ganz wichtige Punkte im Kampf um den Ligaverbleib.

Schattendorfs Florian Reiner (r.) und der Marzer Patrick Scheiber trennten sich in der Hinrunde 0:0. Am Samstag geht es für beide um ganz wichtige Punkte im Kampf um den Ligaverbleib.

© Bernhard Fenz

Schattendorf – Marz; Samstag, 18 Uhr. Im Bezirksduell geht es nicht nur um Prestige, sondern um viel mehr. Beide Teams kämpfen um den Klassenerhalt. Wichtige Punkte gibt es dabei zu gewinnen und das direkte Duell. Das könnte am Ende durchaus den Ausschlag geben, wenn man am Ende der Saison – so wie jetzt – punktegleich ist. Das Hinspiel ging 0:0 aus. Sprich der Sieger dieser Partie hätte am Ende im direkten Vergleich die Nase vorne. So weit will man weder in Schattendorf noch in Marz denken, fokussiert sich voll und ganz auf den Bezirkskracher.

Die Ausgangslage in Sachen Selbstvertrauen ist aktuell der Marzer Vorteil. Die Mannschaft von Trainer Lorandt Schuller kommt mit zwei Siegen im Gepäck ins Grenzstadion und will den Lauf fortsetzen. Schattendorf hingegen humpelt durch die Rückrunde – nur drei Punkte aus fünf Spielen.

„Die Marzer sind im psychologischen Vorteil“

„Wir wissen, dass Marz den psychologischen Vorteil hat. Jetzt kommt natürlich der Druck dazu. Aber es ist für mich eine 50:50-Partie und wir haben nach wie vor eine funktionierende Mannschaft. Wichtig wird sein, dass wir in die Köpfe bekommen, dass es nicht um unser Leben geht. Es ist Fußball“, so Alex Bernhardt.

Personell ist Schattendorf wohl erstmals – bis auf den Langzeitverletzten Lazar Milic – vollzählig. Und mit Andreas Walzer hat man einen seit vergangenen Dienstag einen neuen Coach, der gleich eine knifflige Aufgabe vor sich hat: „Das ist eine Schnittpartie, ein Spiel auf Augenhöhe, in dem wir unbedingt erfolgreich sein wollen.“

In Marz kann man ebenfalls so gut wie aus dem Vollen schöpfen: „Wir fahren mit Sicherheit motiviert und mit Selbstvertrauen nach Schattendorf, wissen aber auch, dass solche Spiele alles erfordern. Die Mannschaft muss fokussiert sein, so wie zuletzt. Dann bin ich optimistisch“, so der Marzer Trainer Lorandt Schuller.