Licht und Schatten in Parndorf

Burgenlandliga

Die Parndorfer haben mit Verletzungen zu kämpfen. Trotzdem: Der SC/ESV gewann den Test gegen die Lafnitz Amateure (5:2).

Von Christopher Schneeweiß

Pechvogel. Parndorfs Peter Thüringer hat sich erneut die Schulter ausgekegelt und wird wohl längere Zeit ausfallen.Foto: Schneeweiß

Pechvogel. Parndorfs Peter Thüringer hat sich erneut die Schulter ausgekegelt und wird wohl längere Zeit ausfallen.Foto: Schneeweiß

© Christopher Schneeweiß

Parndorf-Coach Michael Porics ist derzeit mit den Trainingsleistungen seiner Mannschaft zufrieden. Was ihm Sorgen bereitet, sind die Verletzungen. Peter Thüringer hat sich gleich in der ersten Trainingswoche (schon wieder) die Schulter ausgekegelt. „Er wird lange ausfallen“, rechnet Porics mit dem Schlimmsten. Das ist aber noch nicht alles: Neuzugang Tin Zeco hat sich an der Wade verletzt. Das genaue Ausmaß ist noch nicht bekannt, aber: „Es könnte ein Muskelfasereinriss sein“, so Porics. Und dann ist da noch der Schlüsselbeinbruch von Simon Buliga. Zwar trainiert der Stürmer mit, wo er kann. Wenn es um die Zweikämpfe geht, muss der 24-Jährige aber noch passen.

Das Trio musste freilich beim ersten Testmatch gegen die Lafnitz Amateure passen. Parndorf setzte sich mit 5:2 durch. Neuzugang Lukas Grozurek feierte das perfekte Stell-dich ein und netzte einmal ein. „Er hat aber nicht nur deswegen seine Qualität gezeigt. Er hat sich immer gut positioniert oder auf die Seite fallen lassen, wenn es eng wurde. Die Leistung hat gepasst“, lobte ihn Porics. Auch vom zweiten Neuzugang war er positiv angetan: Ivan Andrejevic. Der Mittelfeldmann glänzte auf der Zehn, „eine richtige Laufmaschine“, meinte der Cheftrainer. Wer ihm noch ins Auge stach, war Youngster-Neuzugang Julian Jech. Mit seinen 18 Jahren hinterließ er einen positiven Eindruck bei Porics. „Ein wirklich sehr schneller Spieler und auch ein Rohdiamant. Der kann uns noch weiterhelfen.“

Heute Freitag trifft Parndorf übrigens im nächsten Test aus ZSP (18 Uhr, Kunstrasen Steinbrunn).