Parndorf: Nullnummer gegen Bad Sauerbrunn
Burgenlandliga
Nach dem 3:3 in der Vorwoche gegen Jennersdorf gab es für Tabellenführer Parndorf wieder nur ein X. Bad Sauerbrunn stemmte sich dagegen und holte im Heidebodenstadion ein 0:0.
Gut gekämpft! Das haben die Bad Sauerbrunner in Parndorf (r. Lukas Rath, l. Florian Krutzler) und sicherten sich bei der Nullnummer einen Punkt.
© Bernhard Fenz
Parndorf - Bad Sauerbrunn 0:0. Es ist der Wurm drinnen: Parndorf remisierte zum zweiten Mal in Folge und so wie gegen Jennersdorf gegen eine Mannschaft, die ein Titelanwärter von der Papierform her bezwingen muss. Damit ist die ideale Auftaktrunde der Parndorfer hinfällig. Zur Erinnerung: Da schwächelte der SC/ESV nur eine Halbzeit lang und lag gegen Halbturn mit 0:1 hinten. Danach klappte es mit dem Powerplay und am Ende stand ein 4:1-Sieg zu Buche.
Eben dieses Powerplay wurde gegen Bad Sauerbrunn nicht von Erfolg gekrönt. Im ersten Durchgang tat sich Parndorf schwer. „Es war alles sehr statisch. Wir haben geglaubt, es geht von alleine“, ließ Coach Michael Porics die ersten 45 Minuten Revue passieren. Was fehlte, war der Pass in die Box. Und trotzdem gab es Einschussmöglichkeiten: Simon Buliga und Lukas Grozurek auf der einen und Florian Krutzler mit der größten Chancen auf der anderen Seite. Nach einem Corner wurde sein Schuss an die Stange abgewehrt.
Aufwind pur in der zweiten Halbzeit
Nach dem Seitenwechsel wirkten die Worte von Porics in der Pause nach. „Da haben wir so gespielt, wie ich mir das vorstelle“, sah der Cheftrainer endlich sein gewünschtes Powerplay. Die Krönung in dieser Phase: Grozurek wurde im Strafraum gelegt und es gab Elfmeter. Ivan Andrejevic übernahm die Verantwortung und hätte zum Held des Tages avancieren können. Nachdem sein platzierter Schuss Opfer eine starken Tauchaktion vom überragenden Gäste-Keeper Lukas Stifter wurde, blieb ihm eher die Rolle der tragischen Figur. Denn was folgte, waren weitere erfolglose Angriffe. Buliga, zweimal Paulo Jani und dann noch Grozurek nach Zeco-Zuspiel: Die Kugel wollte nicht ins Eckige. Auch weil sich Bad Sauerbrunn mit allen Kräften dagegen wehrte. Offensiv hatten die Gäste dann auch eine gute Szene. In Minute 69 zog Tomislav Ivanovic alleine auf das Tor - statt selbst zu schießen, legte er quer auf David Matis. Der Versuch misslang allerdings.
„Das waren wieder zwei verlorene Punkte“, schüttelte Porics den Kopf. Warum es am Ende nicht geklappt hat, blieb (fast) unbeantwortet. Vielleicht wog das Fehlen vom erkrankten Dominik Wydra dann doch schwerer als befürchtet. „Er hat ein Auge für die Offensive und kann mit seinen Pässen dementsprechend Aktionen einleiten“, vermisste Porics den direkten Zug aus der zentralen Abwehr heraus. Für Gäste-Trainer Heinz Kremser war der Punkt - übrigens das dritte Remis im dritten Rückrundenspiel - beim Leader ein Erfolg: „Wir haben große Moral gezeigt, deshalb auch verdient angeschrieben. Auf dieser Leistung kann man aufbauen.“
SC/ESV Parndorf - SC Bad Sauerbrunn 0:0.
Reserve: 1:1 (Marsic; Kakci).-
SR: Habip Tekeli.- Heidebodenstadion, 200.
Parndorf: Kraus; Szabo (63. Zeco), Nagy, Rath, Papadimitriou; Schmelzer, Krutzler (81. Pinter); Buliga, Andrejevic, Jani; Grozurek.
Bad Sauerbrunn: Stifter; Huber, Kornholz, Piermayr, Assim; Mayrhofer, Özdemir(80. Grgic), Ivanovic; Cerny(65. Lang), Knessl, Matis(90. Frasz).