Pinkafeld überrollte Schattendorf in der ersten Halbzeit

Burgenlandliga

Die Südburgenländer feierten im drittletzten Saisonspiel einen 3:2-Heimsieg. Maßgeblich dafür war die erste Halbzeit, nach der man schon 3:0 führte. Im Finish konnten die Gäste aus Schattendorf noch verkürzen.

Von Von Max Wiesler

Pinkafeld überrollte Schattendorf in der ersten Halbzeit

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Pinkafeld - Schattendorf 3:2.„Wir wollen die letzten drei Spiele jetzt gewinnen, das sind wir uns selbst und unseren Fans nach dieser Saison schuldigt“, stellte SCP-Trainer Sascha Stocker nach dem quasi fixierten Abstieg in der Vorwoche klar. Teil eins klappte: Gegen den SVS feierte man einen verdienten 3:2-Heimsieg. Pinkafeld startete mutig und offensivfreudig ins Spiel und durfte nach 19 Minuten zum ersten Mal jubeln. Innenverteidiger Jonas Herczeg schob die Kugel nach einem Eckball aus kurzer Distanz in die Maschen. Die Stocker-Elf blieb gewaltig am Drücker. Nur neun Minuten später eroberte Tobias Goldgruber den Ball, spielte sich auf der Seite frei und fand in der Mitte den völlig freistehenden Dario Tadic. Für den war sein 12. Rückrunden-Treffer nur mehr Formsache (28.).

Und einmal durften die Pinkafelder vor der Pause dann noch jubeln. Nach einem Eckball kam die Kugel zu Luca Wohlmuth, der flankte perfekt auf den Kopf von Florian Jessenitschnig und der ließ Alexander Bernhardt keine Chance (40.). Von Schattendorf kam vor der Pause wenig, lediglich einmal wurde der SVS richtig gefährlich. Gabor Nemesi war aber zur Stelle. „Alles in allem war das eine sehr gute erste Halbzeit, wir hatten alles unter Kontrolle. Und hatten auch noch einige Situationen, die wir nur besser zu Ende spielen hätten müssen“, zeigte sich Stocker hochzufrieden.

Nach der Pause schaltete Schattendorf einen Gang hoch

Nach der Pause lief es aber nicht mehr so gut. Pinkafeld schaltete einen Gang zurück, der SVS kam auf. Nach nur zehn gespielten Minuten traf Mate Szalka (55.) zum Anschluss. „Da waren wir einfach zu unsauber“, bemängelte Stocker. Schattendorf blieb am Drücker, der Anschlusstreffer zum 2:3 fiel aber zu spät. Wieder war Mate Szalka zur Stelle (88.). In Folge wurde Schattendorf nicht mehr zwingend, Pinkafeld brachte den Sieg über die Zeit. „Der Auftritt nach der Pause war nicht gut, aber aufgrund der ersten Halbzeit geht der Sieg in Ordnung“, meinte Stocker.

Schattendorf-Obmann Alexander Bernhardt: „Wir haben drei sehr einfache Tore kassiert – zweimal im Anschluss an eine Ecke. Unser Zweikampfverhalten war vor der Pause einfach nicht ligatauglich. In der zweiten Halbzeit hat man – wie in den letzten Wochen – gesehen, dass der Charakter der Mannschaft grundsätzlich stimmt. Sobald der Druck weg ist und das Spiel vermeintlich gelaufen scheint, spielen wir das, was wir können. Als wir auf 3:2 herangekommen sind, war wieder Hoffnung da, wir waren sogar spielbestimmend – aber es war am Ende zu wenig.“

SC Herz Pinkafeld - SV Schattendorf 3:2 (3:0).-
Torfolge:1:0 (19.) Herczeg, 2:0 (28.) Tadic, 3:0 (40.) Jessenitschnig, 3:1 (55.) Szalka, 3:2 (88.) Szalka.
Reserve:4:1 (Ehrenhöfer-Suhr 2, Simon, Kappel; Schuber).
SR:Golac.- Pinkafeld, 150.
Pinkafeld:Nemesi; Kandlhofer, Herczeg, Gamperl; Stanic (46. Diridl), Marusko, Goldgruber (70. Ehrenhöfer-Suhr), Reiter (76. Pahr), Wohlmuth (70. Puhr); Tadic, Hirschböck (15. Jessenitschnig).
Schattendorf:Bernhardt; Wukovich (76. Honc), Koscsis, Anicic, Binder; Etiz, Manuel Haring (61. Balabas); Erbay (53. Erbay), Szalka, Federer; Derdak.