Schattendorf hofft im Derby gegen Bad Sauerbrunn auf den Trainereffekt
BURGENLANDLIGA
Schattendorf empfängt zu Beginn der zweiten Walzer-Ära Bad Sauerbrunn und braucht dringend Punkte.
© Martin Ivansich
Schattendorf – Bad Sauerbrunn; Freitag, 20 Uhr. Im Bezirksderby geht es für beide Teams um wichtige Punkte. Schattendorf und Bad Sauerbrunn hinken den Erwartungen hinterher. Für die Gäste, die mehr als den derzeitigen achten Rang im Visier haben, gilt daher: „Wenn wir in der Spitzengruppe dabei sein wollen, dann müssen Punkte her“, so SCBS-Trainer Heinz Kremser, der in Schattendorf auf seinen ehemaligen Schützling Andreas Walzer trifft.
Der übernahm Anfang der Wochewieder das Traineramt bei den Blau-Weißen. Und die brauchen jeden Zähler bitternötig. Nur sechs Pünktchen holte man in den bisherigen zehn Spielen. Und die Ausgangslage für das Derby ist nicht einfach. Raphael Federer verletzte sich beim 1:4 in Jennersdorf – Muskelfaserriss, sechs bis acht Wochen Pause, die Hinrunde ist für den so wichtigen Offensivmann daher vorbei. Ansonsten kann Schattendorf aus dem Vollen schöpfen und natürlich hofft man auf den Traineffekt.
Walzer selbst will an den einen oder anderen Schrauben drehen und über die Leidenschaft wieder punkten. In der letzten Saison setzten sich die Kurort -Kicker in beiden Duellen knapp durch – 2:1 daheim und 1:0 in Schattendorf. Zwei der drei Tore erzielte aber Michal Kozak, der am morgigen Freitag (Kreuzbandriss) nicht zur Verfügung stehen wird.