Schattendorfs Ziel: Ohne „Kick and Rush“ zum Ligaverbleib
BURGENLANDLIGA
Schattendorf hat ein klares Ziel vor Augen. Das lautet Klassenerhalt. Der Weg dorthin soll aber auch gepflegten Fußball bieten.
Florian Reiner (l.) und Schattendorf fuhren gegen dezimierte Forchtensteiner einen klaren 7:0-Testspielsieg ein.
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„Wir ordnen das Ergebnis schon richtig ein“, betonte Schattendorfs Obmann und Goalie Alex Bernhardt das 7:0-Schützenfest im Testspiel gegen Forchtenstein. SVS-Trainer Marco Cadek ergänzte: „Wir wissen, dass Forchtenstein extrem ersatzgeschwächt war.“ Dennoch sah Cadek viel Positives: „Man muss ja sieben Tore erst einmal machen. Das hat die Mannschaft richtig gut gelöst. Es war ein wichtiger Test, um zu sehen, wie wir agieren, wenn wir das Spiel machen oder machen müssen.“ Besonders die beiden ungarischen Neuzugänge, Dominik Kovacs und Bulcsu Szanto, harmonieren für Cadek schon sehr zufriedenstellen mit der Mannschaft: „Beide Spieler haben offensiv viel Qualität, sind zudem torgefährlich.“
„Müssen die Gier haben, jedes Spiel zu gewinnen“
Obmann Bernhardt weiß: „Wir sind jetzt sicher ein wenig variabler.“ Zusätzlich stellt der Vereinsboss klar: „Wir müssen in jedem Spiel an unsere Grenzen gehen, müssen die Gier haben, auch jedes Testspiel zu gewinnen.“ Dem Routinier ist klar, dass es erst so richtig ab Anfang März zählt, wenn es wieder um Punkte geht. „Aber jetzt kann man sich viel Selbstvertrauen holen“, so Bernhardt.
Das Schattendorfer Ziel ist weiterhin ganz klar definiert. Cadek wiederholt: „Wir ordnen dem Ligaerhalt vieles unter, fokussieren uns voll darauf.“ Eines ist für den Schattendorfer Coach aber auch klar: „Wir wollen nicht nur mit Kick and Rush über die Ziellinie. In Schattendorf soll auch Fußball geboten werden, der ansehnlich ist.“