Im Bezirk Neusiedl am See wurden im Jagdjahr 2025/26 insgesamt 3.937 im Straßenverkehr getötete Wildtiere gemeldet – damit liegt der Bezirk österreichweit an erster Stelle.
Pannoneum: Wenn eine Schule zum Heurigen wird
„Die WeinKräuterei“
Am Pannoneum Neusiedl am See verbanden Schülerinnen und Schüler wirtschaftliche Praxis mit sozialem Einsatz. Im Rahmen ihres Projektunterrichts organisierten sie einen Pop-up-Benefizheurigen, dessen Reinerlös einer Familie im Seewinkel zugutekommt. Unterstützt wurde die Aktion vom Lions Club Neusiedl am See.
Projektunterricht einmal anders: Mit dem Erlös eines Pop-Up Heurigen in der Schule helfen Schüllerinnen und Schüler einer Familie im Seewinkel.
© Pannoneum
Motto: „Genuss trifft Gemeinschaft“
Ein Abend im Zeichen des guten Zwecks: Vergangenen Freitag verwandelte sich das Pannoneum Neusiedl am See in einen Heurigenbetrieb. Unter dem Namen „Die WeinKräuterei“ luden die Schülerinnen und Schüler der dritten Jahrgänge der Wirtschaftsklassen zu einem Benefizabend ein. Wochenlang hatten sie geplant, kalkuliert und organisiert.

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Der Veranstaltungstitel war Programm: Kulinarischer Genuss aus der schuleigenen Küche traf auf Gemeinschaft und gelebte Solidarität. Für musikalische Stimmung sorgte der Künstler Hocky, der den Abend mit Live-Musik begleitete.

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Theorie trifft Praxis
Der Pop-up-Heurige war Teil des Projektunterrichts, in dem die Jugendlichen ihr theoretisches Wissen aus dem Unterricht praktisch anwenden konnten. „Die Schülerinnen und Schüler haben gezeigt, dass wirtschaftliches Denken, praktisches Können und soziales Handeln Hand in Hand gehen können“, heißt es seitens der Schule.
Engagement für den guten Zweck
Der gesamte Reinerlös des Abends wird – in Kooperation mit dem Lions Club Neusiedl am See – einer bedürftigen Familie im Seewinkel zur Verfügung gestellt. Damit wollten die Jugendlichen nicht nur ihre organisatorischen Fähigkeiten unter Beweis stellen, sondern auch einen Beitrag für Menschen in der Region leisten.

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Dass dieses Vorhaben auf breite Unterstützung stieß, zeigte die große Zahl an Besucherinnen und Besuchern sowie die zahlreichen Sponsoren, die den Abend ermöglichten. Am Ende blieb nicht nur die Erinnerung an ein gelungenes Fest, sondern auch das Bewusstsein, gemeinsam etwas Gutes bewirkt zu haben.