Die „Pannonians“ waren wieder in den USA – live im bunten Wettkampf!

Digitale Kunst

Mit digitalen Kunstwerken hat das Kollektiv „The Pannonians“ den Sprung über die Landesgrenzen im wahrsten Wortsinn geschafft: Nach Ausstellungen in Eisenstadt und Wien ging die Reise für drei burgenländische Künstler kürzlich wieder nach Charleston in die legendären Beeple-Studios.

Von Wolfgang Millendorfer

"Pannonians" in Charleston. Christian Eggenberger, Hannes Millendorfer und Martin Steindl (v.l.) in bunter Begleitung in der kreativen Welt der Beeple-Studios.

"Pannonians" in Charleston. Christian Eggenberger, Hannes Millendorfer und Martin Steindl (v.l.) in bunter Begleitung in der kreativen Welt der Beeple-Studios.

© Privat, The Pannonians

Gerade als das Kreativkollektiv die Ausstellung „Beyond Pixels“ im Eisenstädter Rathaus finalisiert hatte, erreichte die beiden Mitglieder Martin Steindl und Hannes Millendorfer einmal mehr der Ruf aus den USA. Absender waren erneut die in South Carolina beheimateten Beeple Studios – ohne Übertreibung einer der gefragtesten Orte digitaler Kunst und Schaffensraum des gleichnamigen Künstlers.

Und Mike Winkelmann alias Beeple ist einer jener international gefeierten Kreativen, die mit Künstlicher Intelligenz und abgehobenen Ideen seit Jahren die Szene (immer wieder neu) aufmischen – und er ist offensichtlich auch ein Fan der „Pannonians“.

Dieses Mal winkte mit der Einladung nicht nur die Ehre der Ausstellung einzelner Werke im Rahmen des „Community Artist Showcase“, sondern auch die Teilnahme am ersten und einzigartigen „Digital Art Deathmatch“: ein Wettbewerb im Endrundenmodus einer Fußball-WM, dessen Rundenzeit mit knackigen 15 Minuten die Teilnehmer bewusst ins Schwitzen bringen sollte.

Die „Pannonians“ waren wieder in den USA – live im bunten Wettkampf!

© Privat, The Pannonians

Martin Steindl und Hannes Millendorfer nahmen die Herausforderung an und holten sich für ihre Reise noch Unterstützung von „Pannonian“ Christian Eggenberger. Nicht nur der Wettbewerb sollte neue Erfahrungen und unvergessliche Erlebnisse mit sich bringen: Bei Side-Events und bunten Get-together-Partys gab’s reichlich internationalen Austausch; Beeple selbst wird die Burgenländer auch in bester Erinnerung behalten, wurde er doch mit eigens von Kunstschmied Steindl angefertigten Geschenken überrascht.

Das „Digital Art Deathmatch“ beschrieben die drei „Pannonians“ nach einem entspannten Dinner am Vorabend als nervenaufreibende Angelegenheit: Live wurde den Teilnehmern über die Schulter geschaut, online wurden die 15-Minuten-Kunstwerke dann im Voting bewertet. Finalplatz ging sich für die Burgenländer zwar keiner aus, aber auch hier zählte der bleibende Eindruck. Und den hat man zweifelsohne gemacht!

Als dem Gewinner Joshua Brocket am Ende des Wettbewerbs Pokal und Siegesprämie überreicht wurden, regneten von der Decke der Studios Prints aller der Werke, die im Anschluss fleißig signiert wurden.

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Die „Pannonians“ waren wieder in den USA – live im bunten Wettkampf!
Im Wettkampfmodus. Martin Steindl beim "Digital Death Match".

© Privat, The Pannonians

Die „Pannonians“ waren wieder in den USA – live im bunten Wettkampf!

© Privat, The Pannonians

Die „Pannonians“ waren wieder in den USA – live im bunten Wettkampf!
Bleibender Eindruck. Die "Pannonians" Martin Steindl, Hannes Millendorfer und Christian Eggenberger (v.l.) überraschten Mike "Beeple" Winkelmann mit goldenen Gastgeschenken.

© Privat, The Pannonians

Die „Pannonians“ waren wieder in den USA – live im bunten Wettkampf!
Burgenländische Kunst in den USA: In den Beeple-Studios ...

© Privat, The Pannonians

Die „Pannonians“ waren wieder in den USA – live im bunten Wettkampf!
... waren auch die Bilder der "Pannonians" zu sehen.

© Privat, The Pannonians

Entsprechend begeistert zeigten sich Hannes Millendorfer, Martin Steindl und Christian Eggenberger nach ihrer Rückkehr: „Noch vor einem Jahr hätten wir von diesem Erlebnis nicht zu träumen gewagt. So verrückt sich diese Reise auch anhört – für uns als Gruppe war es ein wichtiger Schritt, der uns in unserem gemeinsamen Schaffen bestätigt hat.“

Unendliche virtuelle Möglichkeiten - und reale Begegnungen

All das zeige vor allem auch, „dass das Burgenland wunderbare Möglichkeiten für kreativen Austausch bietet“. Digitale Kunst, Blockchain und Künstliche Intelligenz will das Kollektiv, das noch aus viel mehr Künstlerinnen und Künstlern besteht, jederzeit auch vor Ort hochhalten.

„Den Verein rund um die ,Pannonians‘ sehen wir als Schnittstelle zwischen virtueller und realer Begegnung. Dies möchten wir auch bei zukünftigen Veranstaltungen und Ausstellungen stark in den Vordergrund stellen.“ Man wird ohne Frage noch viel davon hören, weitere Events werden schon vorbereitet.

Und in der Zwischenzeit geht’s virtuell laufend rund: Einen Einblick in die bunte Welt der burgenländischen Digital-Kunst findet man auf der Webseite www.the-pannonians.com