Schafbock und Co. im Großwarasdorfer Heizwerk

Widmungen bei Eröffnung

Das neu errichtete Heizwerk in Großwarasdorf wurde feierlich eröffnet. Der kleine Heizkessel wurde dem Schafbock (Baran) gewidmet, dem inoffiziellen Wappentier von Großwarasdorf, der große Anna Szucsich und der Pufferspeicher der Krowodnrock-Gruppe Bruji.

Von Michaela Grabner

Leo Riebenbauer, Ortsvorsteherin Daniela Kulovits-Linzer, Josef Riebenbauer, Kassierin Sandra Gliewe, Obmannstellvertreter Daniel Berlakovich, Obmann Stefan Pauer, Moderatorin Christina Karall, Pfarrer Stjepan Lukašević und Bürgermeister Martin Karall freuten sich über die offizielle Eröffnung des Biomasse-Heizwerks.

Leo Riebenbauer, Ortsvorsteherin Daniela Kulovits-Linzer, Josef Riebenbauer, Kassierin Sandra Gliewe, Obmannstellvertreter Daniel Berlakovich, Obmann Stefan Pauer, Moderatorin Christina Karall, Pfarrer Stjepan Lukašević und Bürgermeister Martin Karall freuten sich über die offizielle Eröffnung des Biomasse-Heizwerks.

© Michaela Grabner

Nach fünf Monaten Bauzeit und weiteren neun Monaten Probephase und Inbetriebnahme von knapp drei Viertel der 91 Anschlüsse wurde das neu errichtete Heizwerk in Großwarasdorf feierlich eröffnet. „Der erste Winter ist vorbei, niemand ist erfroren, es funktioniert“, stellte Bürgermeister Martin Karall gewohnt humorvoll fest. Er sprach von einem großen und großartigen Tag für Großwarasdorf und die Gemeinde. Die Fernwärme sei die erste Stufe eines Konzepts, auf das man sich im Gemeinderat einstimmig geeinigt habe, um Energieautarkie in hohem Maße zu erreichen. Ortsvorsteherin Daniela Kulovits-Linzer sieht neben der Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und den positiven Auswirkungen auf Umwelt und Klima vor allem auch Vorteile für die einzelnen Abnehmer. „Die Haushalte haben damit auch Arbeit übergeben. Sie müssen sich keine Gedanken mehr machen, falls die Heizung kaputt ist und brauchen auch keinen Platz für Brennstoffe“, so Kulovits-Linzer.

Fernwärme-Obmann Stefan Pauer schilderte, dass 63 Anschlüsse schon heizen, an den restlichen werde ebenso gearbeitet wie an der Fertigstellung des Rohrnetzes, das 5.500 Meter umfasst. „Wir müssen jetzt einmal einen Winter mit 91 Anschlüssen durchheizen. Mittelfristig wollen wir schon auch eine Erweiterung des Netzes Richtung Horitschon schaffen. Dort, wo schon ein Rohr liegt, sind zusätzliche Anschlüsse leicht möglich“, so Pauer.

Ihm war wichtig, dass sich nicht nur die Vorstandsmitglieder sondern die ganze Gemeinde mit dem neuen Heizwerk identifiziert. Daher wurden im Rahmen der Eröffnungsfeier wichtige Elemente des Heizwerks bedeutenden Dorfspezifika gewidmet. Der kleine Heizkessel ist dem Schafsbock (Baran) gewidmet, der schon 1195 erstmals urkundlich erwähnt wird und der Namensgeber der Barani-Jugend ist; der große Kessel der ehemaligen Direktorin Anna Szucsich, die selbst dreisprachig aufgewachsen ist, an sieben Volksschulen unterrichtete und die erste kroatische Folkloretanzgruppe gegründet hat. Der 50.000 Liter-Pufferspeicher schließlich steht im Zeichen der Krowodnrock-Gruppe Bruji, den „Godfathers of Krowodnrock“ wie es Laudator Marco Blascetta bezeichnete.

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Schafbock und Co. im Großwarasdorfer Heizwerk

© Michaela Grabner

Schafbock und Co. im Großwarasdorfer Heizwerk

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Schafbock und Co. im Großwarasdorfer Heizwerk

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Schafbock und Co. im Großwarasdorfer Heizwerk

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Schafbock und Co. im Großwarasdorfer Heizwerk

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Schafbock und Co. im Großwarasdorfer Heizwerk

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Schafbock und Co. im Großwarasdorfer Heizwerk

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Schafbock und Co. im Großwarasdorfer Heizwerk

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Schafbock und Co. im Großwarasdorfer Heizwerk

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Schafbock und Co. im Großwarasdorfer Heizwerk

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Schafbock und Co. im Großwarasdorfer Heizwerk

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Schafbock und Co. im Großwarasdorfer Heizwerk

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Schafbock und Co. im Großwarasdorfer Heizwerk

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